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Kriminalität : Vorwürfe des Missbrauchs auf Sylt entkräftet

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Im Juni vergangenen Jahres wurde einem Hamburger Lehrer vorgeworfen, Schüler im Schullandheim Puan Klent auf Sylt missbraucht zu haben. Dies habe sich laut Staatsanwaltschaft nicht bestätigt. Nun wird gegen ihn wegen Körperverletzung ermittelt.

Wegen Beleidigung und Körperverletzung im Amt hat die Hamburger Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl gegen einen Lehrer beantragt. Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs hätten sich dagegen nicht bestätigt, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Nana Frombach, am Donnerstag. Es gebe jedoch einen hinreichenden Tatverdacht, dass der Lehrer einem Schüler während einer Klassenreise nach Sylt auf den Rücken geschlagen habe. Dies sei ein minderschwerer Fall von Körperverletzung. Ferner soll er einem anderen Schüler vor Zeugen in den Genitalbereich gegriffen haben, das werde als tätliche Beleidigung gewertet, sagte Frombach und bestätigte damit einen Bericht von NDR 90,3.

Über den Strafbefehl muss nun das Amtsgericht entscheiden. Dem 47-Jährigen droht eine Geldstrafe. Der Gymnasiallehrer war im Juni vergangenen Jahres verdächtigt worden, während der Klassenfahrt Jungen einer fünften Klasse sexuell missbraucht zu haben. Eltern hatten Strafanzeige gestellt. Der Pädagoge war nach Bekanntwerden der Vorwürfe sofort beurlaubt worden.

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erstellt am 09.Jan.2014 | 14:10 Uhr

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