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Sylter Rundschau

22. November 2017 | 14:05 Uhr

Surf Club Sylt : Vom Bauwagen ins Boardlager

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Zahlreiche Mitglieder des Surf Club Sylt halfen mit, das Boardlager am Brandenburger Strand fertig zu stellen. Spender werden weiter gesucht.

In den letzten dreieinhalb Jahren diente ein alter Bauwagen am Brandenburger Strand als Heimstätte für die Wellenreiter vom Surf Club Sylt. Auf wenigen Quadratmetern lagerten Boards, Neoprenanzüge, hier pellten sich die Surfer auf engstem Raum aus ihrer nassen, zweiten Haut. Wo bis vor kurzem der Bauwagen stand, trafen sich am Sonnabend rund 40 Vereinsmitglieder vor dem Rohbau ihres neuen Clubhauses, um die Boardlager am Fuß vom Gebäude fertig zu stellen, Sand abzutragen und den weiteren Verlauf der Bauarbeiten zu besprechen. „Ich freue mich, dass so viele Mitglieder erschienen sind“, sagt Markus Mager, erster Vorsitzender vom Club der Wellenreiter, „der Bauwagen hat seine Schuldigkeit getan, nun haben wir in Eigenarbeit die ersten Räumlichkeiten unter dem Clubhaus nutzbar gemacht, wo die Kids ihre Bretter lagern und sich umziehen können.“ Während bei strahlendem Sonnenschein hinter dem Clubhaus fleißige Hände rund fünf Kubikmeter Sand weg schaufelten, die dort während der Wintermonate hingeweht wurden, sägte und schraubte ein Dutzend Handwerker vorne am Haus und verkleidete den unteren Teil der Front mit Spanplatten und dazugehörigen Türen. Auch wenn der Rohbau steht, ist noch eine Menge Arbeit zu tun, der einst anvisierte Eröffnungstermin im Mai muss nach hinten verschoben werden. „Wir werden von vielen Handwerksbetrieben ganz wunderbar unterstützt, da kann es dann eben zu Verzögerungen kommen. Wir wollen das Clubhaus aber in diesem Sommer eröffnen“, sagt Markus Mager. Das, was die Clubmitglieder selbst machen können, verrichten sie in Eigenregie: Rigips-Platten setzen, Decken abhängen, Fußböden und Terrassenholz legen. Aber bei vielen Arbeiten müssen sie auf professionelle Handwerker vertrauen: Jegliche Elektro-Installationen, die sanitären Anlagen, die Heizung, das Dach, Fenster, Türen und Malerarbeiten fehlen noch. Und vor allem gut 80  000 Euro, die der Club zur Fertigstellung dringend benötigt. Rund eine Viertelmillion Euro ist schon zusammen gekommen, in Form von Bargeld, Baumaterial und Arbeitskraft. „Den Rest werden wir auch noch zusammen bekommen“, sagt Mager voll positiver Hoffnung, der mit seinen aktivsten Mitstreitern viel Herzblut in das Projekt steckt, um vor allem für den aktiven Nachwuchs endlich eine Heimstätte zu schaffen. Sicher finden sich auch in den nächsten Monaten noch Menschen, die den naturverbundenen Sportlern dabei helfen werden.

  


Ein Spendenformular können Unterstützer auf der Website vom Club herunterladen www.surfclubsylt.de


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