Green Screen Naturfilmfestival : Verstecktes Leben im Himalaya

Der Rote Panda zählt zu den schönsten Tieren der Welt.
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Der Rote Panda zählt zu den schönsten Tieren der Welt.

Beim Naturfilmfestival Green Screen werden am Freitag in List drei Filme aus dem Tierreich gezeigt. Darunter auch „Der kleine Panda – verborgen im Himalaya“.

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14. August 2018, 05:30 Uhr

Das Internationale Naturfilmfestival Green Screen erwartet vom 12. bis 16. September wieder tausende naturbegeisterte Besucher in Eckernförde. Am kommenden Freitag, 17. August, um 19 Uhr macht das Festival Halt auf Sylt, im Lister Erlebniszentrum Naturgewalten. Drei spannende Naturfilme werden an dem Abend gezeigt und die Zuschauer können entscheiden, welcher ihnen am besten gefällt. Der Eintritt ist frei. Die Sylter Rundschau stellt in einer Serie alle drei Filme vor. Heute: „Der kleine Panda – verborgen im Himalaya“ von Axel Gebauer.

Mutter mit sechs Wochen altem Jungtier in der Wurfhöhle.
Axel Gebauer
Mutter mit sechs Wochen altem Jungtier in der Wurfhöhle.

Der Große Panda mit seinem auffälligen schwarz-weißen Fell ist weltberühmt. Nur wenige hingegen kennen seinen Vetter, den Kleinen oder Roten Panda, der zu den schönsten Tieren der Welt zählt. In manchen Regionen Nepals heißen sie „Bambusfresser“: „Ponja“. Daraus wurde „Panda“. Sie bilden eine eigene Familie im Tierreich. Verborgen in den dichten Rhododendronwäldern und Bambusdschungeln des Himalaya führt der Kleine Panda ein äußerst verstecktes Leben, das bisher nur selten gefilmt werden konnte. Wir folgen einem Weibchen, das gut geschützt in einer Baumhöhle sein Junges zur Welt gebracht hat. Als Nesthocker entwickeln sich Rote Pandababys sehr langsam. Erst nach vier Wochen beginnt das Kleine in der Höhle herumzukrabbeln, wenn auch noch etwas tapsig. Es ist das erste intime Filmporträt, das es über die Kleinen Pandas gibt. Mit der jungen Mutter und ihrem Jungen erleben wir die farbenprächtige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Nepal, Bhutan und Sikkim. Hier turnen Hanuman-Languren durch Magnolienbäume, balzen Fasane, die in allen Farben des Regenbogens schillern, geht das kleinste Landsäugetier der Welt, die Etrusker-Spitzmaus, auf die Jagd und erklettern Takine mühelos Steilwände. Die seltsamen Huftiere mit Knollennase haben sogar eine eingebaut Bremse am Huf. Inmitten dieses mystischen Bergreiches mit seinen ungewöhnlichen Bewohnern sind wir hautnah dabei, wenn die Pandamutter zum ersten Mal ihr Junges aus der Höhle in die Wälder des Himalaya führt. Eine Welt im Schatten von 8 000 Meter hohen Gipfeln – artenreich und voller Leben.

Dobate, ein Dorf im Osten Nepals, mittem im Lebensraum des Roten Panda.
Axel Gebauer
Dobate, ein Dorf im Osten Nepals, mittem im Lebensraum des Roten Panda. Fotos: Axel Gebauer


 
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