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L24 auf Sylt : Verkehrschaos dauert noch bis Pfingsten

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Bauarbeiten verzögern die Fahrt auf der L24. Arbeiten in List werden erst zu Pfingsten abgeschlossen sein.

Das Verkehrschaos in und zwischen den Inselorten Kampen und List lässt Autofahrer laut aufstöhnen. Teilweise einspurig und im schleichenden Stop-and-Go-Tempo geht es auf der Landesstraße 24 (L24) seit März voran. Tageweise kam in der Ortsmitte Kampens sogar zu Vollsperrungen und der Verkehr musste durch die kleinen Straßen des Inselortes umgeleitet werden.

Grund für die massiven Baumaßnahmen ist eine Instandsetzung der Straßenoberfläche. „In Kampen wurde bereits eine kleine Schicht der Straßendecke abgefräst und neuer Asphalt in einer Stärke von neun Zentimetern in zwei Schichten eingebaut“, erklärt Stefanie Berkner vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr. „Aufgrund des guten Zustands der alten Asphaltbefestigung konnte allerdings ein Teil der Straße weiterverwendet werden.“ Außerdem müsse in Kampen die vorhandene Entwässerungsrinne und der Bordstein erneuert werden.

Für den hübschen Inselort versichert Berkner jedoch ein Ende des Verkehrschaos: „Dienstag wurden die Arbeiten in Kampen abgeschlossen“, sagt sie. „Heute erfolgt voraussichtlich das Aufbringen der Markierung, damit am morgigen Donnerstag die fest installierten Lichtsignalanlagen wieder in Betrieb gehen können.“

In List bleibt die Verkehrs-Situation jedoch angespannt. Dort musste der Großteil der alten Asphaltbefestigung ausgebaut und neuer Asphalt in drei Schichten wieder eingebaut werden. „Heute wird am zweiten Bauabschnitt, zwischen Mövenbergstraße und List, weitergearbeitet“, sagt Berkner, „dort werden die Asphaltarbeiten unter halbseitiger Sperrung durchgeführt.“ Die Verkehrsregelung im Inselnorden soll über eine Ampel erfolgen. „Wir planen für diesen Abschnitt etwa zehn Tage ein“, schätzt Berkner, „so dass die Arbeiten noch vor Pfingsten abgeschlossen werden können.“

Die Bauarbeiten liegen laut Berkner voll im voraus berechneten Zeitplan und der Kostenrahmen soll die geplanten 1,8 Millionen Euro nicht überschreiten.


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erstellt am 29.Apr.2015 | 05:29 Uhr

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