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Hörnum : Verkauf von Teil-Gelände des Fünf-Städte-Heims frühestens ab 2014

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Sollen Teile des Geländes der größten Jugendeinrichtung der Insel an die Gemeinde Hörnum verkauft werden, damit dort Dauerwohnungen gebaut werden können? Trägerverein und Gemeinde sind sich unsicher.

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erstellt am 28.Aug.2013 | 13:13 Uhr

Bereits im November 2012 bekam Hörnums Bürgermeister Rolf Speth Post aus der Stadt Uetersen. Die Bürgermeisterin und damalige Vorsitzende des Trägervereins des Fünf-Städte-Heims, Andrea Hansen, bot der südlichsten Inselgemeinde einen Teil des Heimgeländes östlich der L 24 zum Kauf an. Mit dem Erlös hofften die sechs an der Einrichtung beteiligten Kommunen aus dem Kreis Pinneberg , die Sanierungskosten für das fast 80 Jahre alte Gebäude stemmen zu können.

„Von einem Verkauf an die Gemeinde könnten beide Seiten profitieren“, sagte Heimleiter Joachim Buchmann damals. Bis heute ist der Verkauf der Fläche jedoch nicht eingetütet. Der Grund dafür: Im Trägerverein wird mit einer endgültigen Entscheidung der zuständigen Gremien erst mit Beginn des kommenden Jahres gerechnet. Noch müssten interne Kritiker überzeugt werden, die einen scheibchenweisen Ausverkauf der Einrichtung fürchten. Auch auf Seten der Gemeinde Hörnum gibt es noch Klärungsbedarf. „Wir befinden uns noch in Gesprächen mit der Landesplanung“, sagt Rolf Speth. Gerne würde der Bürgermeister das 5 000 Quadratmeter große Areal von Kreis und Land als mögliche Fläche für Wohnungsbau genehmigt bekommen. „Aber wir stehen da noch ganz am Anfang“, so Speth.

Das Fünf-Städte-Heim ist mit seinen 550 Betten die größte Kinder- und Jugendeinrichtung der Insel. Seit seiner Gründung im Jahr 1948 ermöglichte das Hörnumer Heim schon 375 000 Kindern und Jugendlichen einen Sylt-Urlaub.

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