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Besuch aus Amerika : US-Journalisten erkunden die Insel

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Trotz Jetlag und Schlafentzug zeigen sich US-Reisejournalisten von Sylt beeindruckt

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2013 | 10:11 Uhr

Sylt | Dass die fünf Besucher aus Amerika gerade einen Transatlantikflug hinter sich haben und eigentlich schwer unter Jetlag leiden müssten, fällt im ersten Moment gar nicht auf - im ersten Moment. Schnell ist klar, die fünf Reisejournalisten aus den unterschiedlichsten Ecken der Vereinigten Staaten reagieren auf Schlafentzug mit ausgelassener Stimmung. Und bereits nach einen halben Tag auf der Insel sind sich die Gäste einig: "This island is sensational."

Bevor Journalist Joe Yogerst zu dieser Erkenntnis gelangte, musste er erst einmal eine herbe Ernüchterung verkraften, die ihn beim Anblick des Westerländer Bahnhofs beschlich: "I thougt - whats the big deal?" - worum gehts bei dieser Insel eigentlich? Doch als der Kolumnist aus San Diego auf dem Trecker von Strandchef Greg Baber am Roten Kliff vorbei chauffiert wurde, fiel der Groschen: "That was the sensation."

Auf den Strandbesuch unter sachkundiger Führung, folgte eine Besuch in der Kampener Kupferkanne. Hier zieht John Stone aus Palm Harbor in Florida Vergleiche mit seiner Heimat. Der Strand und die Stimmung erinnern den Reisejournalisten an die Hamptons, einer Region am Ostende der Insel Long Island im Suffolk County des US-Bundesstaats New York. Der bullige Mann ist überrascht - eigentlich hätte er hier schwarzen Sand erwartet.

Sein Kollege Mark Thompson ist Gründer eines Reise- und Modeblogs, das zu Amerikas Top-40 Webseiten gezählt wird. Der New Yorker ist von der Insel mindestens genauso eingenommen, wie von der reichhaltigen Kuchenauswahl, die Reiseleiterin Sylke Marie Nielsen fachkundig geordert hat. Für ihn gibt es deutliche Ähnlichkeiten zwischen der Insel und den Südstaaten seiner Heimat.

Die zwei weiblichen Journalistinnen haben sich derweil Gedanken über innovatives Inselmarketing gemacht und präsentieren ihre Idee stolz der versammelten Runde: Um die Attraktivität Sylts weiter zu steigern, sollte die Insel mit einem Meeresungeheuer à la Loch Ness werben. "We should call it Mors" - wir sollten es "Mors" nennen, erklärt Micaela Myers aus Kalifornien. Der Name sei eine Mischung aus dem Begriff "Monster" und dem englischen Wort "Horse" für Pferd. Nach der Einkehr in der Kupferkanne geht es für die fünf Sylt-Reisenden weiter nach Keitum.

Man darf gespannt sein, was die Journalisten in ihrer Heimat über die Insel und vermeintliche Seeungeheuer verbreiten werden.

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