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Unerwarteter Nachwuchs in Morsum: Schaf bringt vier Osterlämmer zur Welt und wird zur Attraktion

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Allerorten hat auf Sylt der Herbst Einzug gehalten – nur auf einer Morsumer Fenne scheint eine andere Jahreszeit vor zu herrschen: Völlig unplanmäßig erblickten dort in den vergangenen Tagen gleich vier reichlich verspätete Osterlämmer das Licht der Welt.

Schon im vergangenen Jahr erlebte Züchter Thorsten Stöweno eine große Überraschung, als im September ein kleiner Bock geboren wurde. „Das Mutterschaf hatte im Frühling bereits ein Lamm geboren. Danach muss der angeleinte Bock dem Tier wohl noch mal sehr nahe gekommen sein“, erzählte Stöweno damals.

In diesem Jahr war der Übeltäter extra auf eine andere Weide verbracht worden – doch sein Nachwuchs tat es ihm gleich: „Da der Jungbock „Seppi“ gerade mal ein halbes Jahr alt war, ließen wir ihn bei den Mutterschafen. Doch „Seppi“ war offensichtlich frühreif“, schmunzelt Stöweno. Mehr noch: Gleich zwei Schafe wurden trächtig.

Zunächst kamen am Sonntag zwei weiße Lämmer zur Welt – zwei Tage später folgten zwei schwarze Wollknäuel. Beide Zwillingspärchen sind wohlauf und erkunden nun mit ihren großen schwarzen Augen neugierig das Umfeld. Noch etwas schüchtern geben sich „Mona“ und „Lisa“, während die beiden älteren Lämmer ihre Kräfte schon bei munteren Bocksprüngen erproben und sich nur allzu gern von Thorsten Stöweno kraulen lassen.

„Schade, dass Opa das nicht noch erleben konnte“, sagt Stöwenos Mutter Brigitte. 46 Jahre lang hatte der im März verstorbene Gregor Bähr Schafe gezüchtet und diese Passion seinem Enkel weiter vererbt, der ihn bereits als Kind begleitete und schon damals kaum von der Weide weg zu bekommen war. „Mein Sohn kümmert sich wirklich innig um die Tiere“, freut sich denn auch Brigitte Stöweno. Begeistert von den Lämmern sind auch die überraschten Spaziergänger: „Laufend werden am Zaun die Fotoapparate gezückt“, berichtet Stöweno – und bittet die Zaungäste eindringlich, Hunde zurück zu halten und die Lämmer auf keinen Fall zu füttern.


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erstellt am 05.Okt.2013 | 00:35 Uhr

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