Girls' Day auf Sylt : Tschüss, Klischees!

Ranya (li.) und Helen in der Redaktion - nach der Umfrage und der Recherche ging es ans Artikelschreiben – was sagen die Sylter zum Girls`Day und Boys`Day? Der fertige Artikel erscheint nächste Woche in der HALLO SYLT.

Ranya (li.) und Helen in der Redaktion - nach der Umfrage und der Recherche ging es ans Artikelschreiben – was sagen die Sylter zum Girls`Day und Boys`Day? Der fertige Artikel erscheint nächste Woche in der HALLO SYLT.

Ranya Nalanda Abiola Avohou und Helen Strasser haben sich in der Redaktion der Sylter Rundschau umgeschaut.

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28. März 2019, 18:32 Uhr

Eigentlich sollte die Gleichberechtigung von Männer und Frauen schon lange kein Thema mehr sein. Trotzdem gibt es sie noch, die „typischen Männerberufe“ wie Feuerwehrmann, Mauerer oder Pastor und die „typischen Frauenberufe“ wie Stewardess, Verkäuferin oder Lehrerin, die Kindern in den Sinn kommen, wenn sie gefragt werden, was sie einmal werden wollen. Um diesen Klischees endlich ein Ende zu bereiten, wurde auch auf Sylt wieder der Girls`Day und Boys`Day durch das Schulzentrum Sylt veranstaltet.

Die Schülerin der 5. Jahrgangsstufe Helen Strasser und Ranya Nalanda Abiola Avohou nutzen die Chance, um sich einmal in der Redaktion der Sylter Rundschau und der Wochenzeitung Hallo Sylt umzuschauen.

Die Redaktionen sind nahezu ausgewogen mit Redakteuren und Redakteurinnen besetzt

Eine Männerdominanz konnten sie nicht feststellen - auch, wenn die Gesamtleitung von sh:z – das medienhaus sylt in Männerhänden liegt. Die Redaktionen sind nahezu ausgewogen mit Redakteuren und Redakteurinnen besetzt, die über das Inselgeschehen berichten.

Und da der Girls` Day und Boys´ Day zum Inselgeschehen dazugehört, übernahmen die beiden Schülerinnen kurzerhand die Aufgabe zur aktuellen Berichterstattung. Dazu befragten Ranya und Helen in der Westerländer Fußgängerzone Passanten nach ihrer Einstellung zu diesem besonderen Tag.

Journalistinnen-Alltag: verschiedene Passanten werden auf der Straße befragt, die Antworten notiert und später ausgewertet. Ranya und Helen machen es ebenso.
Wiebke Stitz

Journalistinnen-Alltag: verschiedene Passanten werden auf der Straße befragt, die Antworten notiert und später ausgewertet. Ranya und Helen machen es ebenso.

 

Die 23-jährige Anja Bäätger, die zur Zeit im Rahmen des Bäderdienstes als Polizistin auf Sylt arbeitet, gab den interessierten Schülerinnen bereitwillig Auskunft. Ja, sie hätte als Polizistin zwar einen der typischen Männerberufe, doch sei die Anzahl der weiblichen Kolleginnen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Deshalb würde sie solche Aktionstage mehr als befürworten.

Ranya und Helen mit Polizei: Polizistin Anja Bäätger hat selbst einen typischen „Männerberuf“. Sie berichtete Ranya und Helen über ihre Erfahrungen. Gespannt hört Kollege Julian Pohlmann zu.
Wiebke Stitz

Ranya und Helen mit Polizei: Polizistin Anja Bäätger hat selbst einen typischen „Männerberuf“. Sie berichtete Ranya und Helen über ihre Erfahrungen. Gespannt hört Kollege Julian Pohlmann zu.

 

Für Ranya und Helen Motivation, ihre Befragung fortzusetzen und damit den Alltag einer Redakteurin hautnah zu erleben. Nach der Umfrage standen die Recherche und schließlich das Verfassen des Artikels in der Redaktion an. Für Schülerinnen der 5. Klasse meisterten sie ihre Aufgabe nicht nur mit Unerschrockenheit und viel Spaß am Schreiben, sondern wirklich mit Bravour. Das Klischee, das Mädchen schüchterner seien als Jungs, widerlegten sie im Handumdrehen.

Der Artikel der beiden Sylter Girls wird nächste Woche in der HALLO SYLT zu lesen sein.

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