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Tiefbau Jacobsen: Größte Investition in der Firmengeschichte

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Mit der offiziellen Einweihung des neuen Firmensitzes im Gewerbegebiet am Flughafen ist für die Sylter Tiefbaufirma Jacobsen zugleich die größte Einzelinvestition in der über 70-jährigen Firmengeschichte verbunden. Rund sechs Millionen Euro hat die in dritter Generation von Peter-Christian Jacobsen geführte Firma in den Umzug vom bisherigen Stammsitz am Westerländer Bahnweg in die Straße Zum Fliegerhorst investiert. Bekommen haben die rund 80 Mitarbeiter dafür „moderne Arbeitsbedingungen und mehr Platz“, wie Jacobsen sagt. Zudem habe man durch den Umzug aus einem reinen Wohngebiet in ein Gewerbegebiet einen städtebaulichen Missstand beheben können.

Auf dem 10 000 Quadratmeter großen Grundstück wurde binnen 14 Monaten neben zwei Hallen mit insgesamt 1200 Quadratmetern auch ein modernes dreigeschossiges Verwaltungsgebäude errichtet. Jacobsen: „Wegen der unmittelbaren Nähe zum Flugplatz sollte es etwas Tower-artiges bekommen.“ Eine von Architekt Hans Jürgen Franzen bestens gelöste Aufgabe. Dass sich der repräsentative Bau im Gewerbegebiet in zweiter Reihe etwas versteckt, stört den Firmenchef nicht: „Etwas Understatement ist ganz gut. Und so staunt jeder, der zu uns kommt, umso mehr.“ So wie die 280 Gäste, die am Freitag der Einladung zur Einweihung gefolgt waren.

Bei aller Modernität soll jedoch auch die Firmentradition ihren Platz erhalten. In Kürze sollen die Steine der alten Werkstatt abgetragen und als Verblendung zwischen den neuen Hallen-Toren verwendet werden. Derweil laufen bereits die Planungen für die Folgenutzung des 6 000 Quadratmeter großen Altstandortes auf Hochtouren. Während Jacobsen der Gemeinde 1 100 Quadratmeter günstig für den Wohnungsbau verkauft hat, wird er auf dem Rest in eigener Regie Dauer- und Ferienwohnungen bauen.

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erstellt am 07.Jan.2014 | 00:31 Uhr

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