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Sylter Rundschau

23. Oktober 2017 | 05:12 Uhr

Thema „Schwimmsteg“ nicht abgehakt

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Michaela Dethlefs hofft, dass es doch noch zum Bau am Lister Hafen kommt

von
erstellt am 17.Feb.2014 | 12:17 Uhr

Die Diskussion um ihren geplanten Schwimmsteg ärgert Michaela Dethlefs. Gemeinsam mit ihrem Mann betreibt sie die Jordsand Boote GmbH, die seit 1977 Segelkurse vorm Lister Strand anbietet.

Um Anlegemanöver üben zu können, will die Firma einen Schwimmsteg vor dem Hotel Strand bauen, der von April bis Oktober genutzt wird. Dieser Plan wird von der Gemeinde List unterstützt, die Naturschutzgemeinschaft Sylt und die Obere Natuschutzbehörde des Landes sehen den Steg allerdings kritisch (wir berichteten). Nach Informationen der Sylter Rundschau beurteilt die Obere Naturschutzbehörde den Steg als „naturschutzrechtlich nicht genehmigungsfähig“.

Damit, stellt Dethlefs klar, sei das Projekt aber noch keineswegs abgelehnt. Sie und ihr Mann seien in Kiel gewesen und hätten ihr Anliegen vorgetragen. Dieses werde weiterhin geprüft. Ihr sei wichtig, dass in der Diskussion um einen möglichen Schwimmsteg nicht vergessen werde, dass es bei der geplanten Anlage und der Nutzung auf dem Deckwerk „einzig und allein um den Wiederaufbau von Anlagen“ gehe, die „zugunsten der Errichtung von öffentlichen Bauten vorübergehend entfernt wurden“. Damit meint Dethlefs unter anderem die Sanierung der Ufermauer und die Sandaufspülungen, die am Lister Strand vorgenommen wurden.

Die Sorge, dass der Stegbau als Präzedenzfall auf der Insel gelten könne, versteht Dethlefs nicht, da hier besondere Voraussetzungen vorherrschen würden: Es sei vertraglich festgelegt, dass das Hotel Strand Wassersport anbieten müsse.

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