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Team Sylt: Die schlechteste Bilanz seit Jahren

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Die erste Herrenmannschaft spielt am Sonntag im Sylt-Stadion

Donnerstagabend lief das Abschlusstraining der ersten Herrenmannschaft des Teams Sylt vor dem wichtigen Duell gegen den Tabellenvorletzten der Kreisliga, den TSV Viöl, auf Hochtouren. Die anwesenden 17 Fußballspieler wie auch der Trainer sprühten vor Energie. Obwohl der Saisonauftakt nach zehn Spielen mit drei Punkten und dem daraus folgenden letzten Tabellenplatz alles andere als gut zu nennen ist.

„Wir hatten in den vergangenen Jahren wohl noch nie eine solch schlechte Bilanz zu Saisonbeginn, wie in diesem Jahr“, sagte der Coach Jochen Warnemünde, dessen Team in der Liga mit den wenigsten Toren (7) und den zweitmeist kassierten Toren (37) kein gutes Bild abgibt. Besonders ärgerlich ist, dass sich die Mannschaft in vielen Fällen selbst geschlagen hat. Eigentore, Rote Karten und eine Vielzahl an individuellen Fehlern führten zu hohen Niederlagen.

Warnemünde weiß genau, dass seine Spieler darunter leiden. „Die Rückschläge, die wir erlebt haben, waren wahnsinnig schwer zu verarbeiten. In jedem Spiel sind irgendwelche furchtbaren Dinge passiert. Teilweise selbst verschuldet. Für die Jungens war es schwer, das alles wegzustecken“, erklärte er.

Gleichzeitig ist er sicher, dass seine Spieler guten Fußball spielen können: „In Witzwort (0:2) haben wir uns mit einer Rumpfmannschaft nach dem 0:1 nicht aufgegeben, sondern auf den möglichen Ausgleich gespielt. Die Mannschaft ist total lebendig.“ Das sei besonders im abendlichen Training auch nicht zu übersehen.

Die neue Elf müsse sich erst einmal finden, denn vor Saison-Beginn hat das Team elf junge, spielbegabte Mitglieder verloren. „Die fehlen uns, was die Spielidee angeht. Neuzugänge gab es wenige, dafür Aufrücker aus der A-Jugend und unserer II. Herren.“ Neben dem Platz habe sich die Mannschaft bereits sehr gut zusammen gerauft. „Mehr Gemeinschaftssinn ist zu beobachten, eine höhere Trainingsbeteiligung nicht zu übersehen. Jetzt, am Sonntag, müssen wir den nächsten Schritt tun: uns mit einem Sieg dringend notwendiges Selbstvertrauen holen.“ Vor hoffentlich vielen Zuschauern erfolgt der Anpfiff um 14 Uhr im Sylt-Stadion.

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