Sturmopfer : Tausende tote Seesterne an Sylter Strand

Tote Seesterne wurden auf Sylt angeschwemmt.
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Tote Seesterne wurden auf Sylt angeschwemmt.

Dicht an dicht liegen tote Seesterne an einem Sylter Strand. Ein Experte vermutet, dass sie Opfer der Stürme geworden sind.

shz.de von
07. Januar 2015, 13:07 Uhr

Sylt | An einem Sylter Strand sind tausende Seesterne angeschwemmt worden und verendet. Durch die vielen Stürme der letzten Zeit seien die Tiere von festeren Flächen wie etwa Miesmuschelbänken abgetragen worden. Auf den Strand aufgespült verendeten sie nach kurzer Zeit, sagte Norbert Grimm vom Sylter Amt für Umwelt, Landschaft und Küste am Mittwoch. Keinesfalls sei aber die Population gefährdet, betonte Grimm. „Das Meer gibt und nimmt.“

Christof Goetze von der Naturschutzgesellschaft „Schutzstation Wattenmeer“ vermutet eine Krankheit. Derzeit wisse man aber nicht, was die Seesterne krank mache. Ob ein Zusammenhang mit den Funden toter Seesterne vor St. Peter-Ording vor einigen Tagen bestehe, ist nach Angaben des Biologen bislang unklar.

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