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Beach-Clean-Up : Sylts Strände sind wieder clean(er)

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Das siebte Sylter Beach-Clean-Up konnte am gestrigen Sonntag 190 Säcke mit Müll füllen.

shz.de von
erstellt am 23.Mär.2015 | 05:24 Uhr

Die Helfer rund um Organisator Markus Mager, der den Beach-Clean-Up mit dem Surfclub Sylt ins Leben gerufen hat, haben sich am gestrigen Sonntag an Sylter Stränden getroffen, um den angespülten und hinterlassenen Müll einzusammeln. Von List bis Hörnum haben sich Teams mit Handschuhen und Müllsäcken gewappnet und der Inselverschmutzung den Garaus gemacht. Sowohl der Sand als auch die angrenzenden Dünen wurden zum Beispiel durch von Stürmen angespültes Treibgut erheblich vermüllt, was es nun zu beheben galt. „Wir haben ein Zeichen gesetzt, eine geile Sachen“, schwärmt Markus Mager, dem das Grinsen gestern nicht verging. Viele der Helfer, die sich zum ersten Mal dem Beach-Clean-Up angeschlossen hatten, staunten nicht schlecht bei so manchem Anblick. „Ich kaufe nie wieder Plastikflaschen“, hieß es beispielsweise, denn es waren unzählbar viele Plastikflaschen, die von der Brandung bis tief in die unter Naturschutz stehenden Dünenfelder geweht wurden.

Neben kleinen Gegenständen wie Schwimmwesten und Schlauchresten wurden sogar sperrige Hartplastiksessel und lange Holzlatten angespült. Die 150 freiwilligen Helfer, die gemeinsam mit dem Surf Club Sylt, der Surfrider Foundation und der Sylter Naturschutzgemeinschaft den Insel-Frühjahrsputz erledigt hatten, konnten ganze 190 graue Säcke füllen. Kein Wunder, dass so manche Gäste und Spaziergänger Halt machten, um sich nach dem Sinn der Aktion zu erkundigen. Markus Mager sieht dabei schon einen großen Erfolg, „wenn auch nur zwei oder drei der Leute beim nächsten Strandspaziergang etwas Müll einsammeln und ihn dann entsorgen“. Für die Helfer endete die Aktion gegen 14 Uhr. Den zusammengetragenen Müll entsorgen zum einen die Gemeinden List oder Hörnum für die jeweiligen Strandabschnitte. Den Westerländer Müll hat der Insel Sylt Tourismus-Service abtransportiert, sodass die Helfer ihren kostenlosen Crepes an der Promenade genießen konnten.

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