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Abzocke : Sylts Polizei warnt Vermieter vor Betrügern

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Da ist das Geld einfach weg: Sylter Vermieter fallen auf Abzock-Masche aus dem Internet rein.

Die Sylter Kriminalpolizei warnt: "Pünktlich zur Hauptsaison melden sich bei Vermietern zumeist per Email vermeintliche Interessenten aus dem Ausland, um in altbekannter Manier zu versuchen, gutgläubige Vermieter zu betrügen – wie aktuell auch wieder in mehreren Fällen auf der Insel Sylt."

Die Masche der Betrüger sei  immer dieselbe: Es werde um freie Zimmer für eine Personengruppe für eine längere Zeit nachgefragt, manchmal auch noch um zusätzliche Bewirtungsmöglichkeiten gebeten, um dem Interesse besonders viel Nachdruck zu verleihen. Zwischen Vermieter und dem vermeintlichen Interessenten entspanne sich ein reger Emailverkehr. Wenn der Vermieter ein Angebot macht,  wird dieses angenommen und sodann ein Scheck einer ausländischen Bank zur Bezahlung angekündigt, der allerdings über eine weitaus höhere Summe ausgestellt sei, als der eigentliche Logispreis. Der vermeintliche Gast bittet deshalb um Rücküberweisung oder Auszahlung der Differenz. Wenn der Vermieter auf diesen Vorschlag eingeht und den Scheck bei seiner Bank einreicht, erhält er tatsächlich oftmals den Betrag unter Vorbehalt gutgeschrieben. Doch wer nun dem Scheckeinreicher den Differenzbetrag zukommen lässt, ist sein Geld los: Sobald bankseitig festgestellt wird, dass der Scheck nicht gedeckt oder gar das bezogene Bankinstitut überhaupt nicht existent ist, wird das Vermieterkonto wieder belastet. Auch reist solch eine angekündigte Besuchergruppe natürlich überhaupt nicht an. Kriminalhauptkommissar Ralf Stolle rät deshalb allen Vermietern, nicht blind und gutgläubig auf ein gutes Geschäft zu hoffen, sondern auch unbedingt die nötige Vorsicht walten zu lassen, um nicht auf derlei Machenschaften hereinzufallen.

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erstellt am 09.Mai.2014 | 11:03 Uhr

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