Versteigerung : Sylter WM-Stuhl für ein Unicef-Projekt in Brasilien

Kunst-Stuhl für Unicef. Fotos: jw
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Kunst-Stuhl für Unicef. Fotos: jw

Unicef Sylt versteigert gemeinsam mit der Sylter Rundschau einen Kunst-Stuhl zu Gunsten brasilianischer Kinder.

shz.de von
12. Juni 2014, 05:23 Uhr

Wenn heute in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft angepfiffen wird, bedeutet das für manche Kinder in den Armenvierteln des Landes keinen Kickerspaß, sondern eine Steigerung ihrer Not. Unicef sieht für die benachteiligten Kinder und Jugendlichen in den Favelas während des Sportevents eine steigende Gefahr von Kinderarbeit, sexueller Ausbeutung, Alkohol- und Drogenmissbrauch. Denn viele Schulen des Landes schließen zu bestimmten Spielen. Dann sind die Heranwachsenden in den großen Menschenmassen sich selbst überlassen.

Unicef-Brasilien will den Kindern vor Ort Anlauf- und Hilfsstationen bieten, sie vor Diskriminierung und Ausbeutung bewahren. Die Sylter Unicef-Leiterin Renate Brinkmann hat sich zur Unterstützung der Aktionen in Brasilien eine besondere Versteigerung überlegt, die über die Sylter Rundschau erfolgen soll. Es geht um einen Kinderstuhl, den der Westerländer Galerist und Künstler Michael Waldmann bemalt hat und der in den kommenden WM-Tagen höchst bietend versteigert wird. Das Mindestgebot für den Kunst-Stuhl liegt bei 100 Euro. Die Versteigerung läuft bis zum WM-Finale. Die Sylter Rundschau veröffentlicht regelmäßig den erreichten Höchststand. Gebote können nur per Mail an: redaktion.sylt@shz.de, Stichwort Unicef, abgegeben werden. Die Gebote sind verpflichtend und müssen mit gültiger Adresse und Telefonnummer erfolgen.

Teilnehmen können nur Menschen im Alter ab 18 Jahren.

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