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Sylter Rundschau

19. Oktober 2017 | 01:01 Uhr

Sylter Polizei findet vergrabene Beute

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

von
erstellt am 13.Feb.2014 | 14:52 Uhr

Die Polizei hat die Beute aus dem Überfall auf eine Keitumer Goldschmiede gefunden. Der mutmaßliche Täter hatte sie kurz nach der Tat auf der Insel vergraben und war dann geflohen.

Wie bereits mehrfach berichtet, war es im vergangenen Oktober in Keitum zu einem schweren Raub in einer Goldschmiede gekommen. Dabei war eine Angestellte verletzt und Bargeld und Schmuck erbeutet worden. Bereits Mitte November konnte ein Verdächtiger an der Schweizer Grenze festgenommen werden. Einen Teil des geraubten Schmucks hatte er bei sich. Seitdem sitzt der Mann in Untersuchungshaft. „Jetzt konnte unter Beteiligung des Technischen Zuges der Bereitschaftspolizei Eutin noch ein erheblicher Anteil der fehlenden Beute gefunden werden“, erklärt der Kriminalhauptkommissar Ralf Stolle. „Mit Spaten, Metallsuchgerät und anderen Einsatzmitteln waren die Kräfte am Mittwoch auf die Insel gekommen und hatten den gewünschten Erfolg. Der Täter hatte nämlich die Beute kurz nach der Tat noch auf der Insel vergraben und wollte sie später wieder aus dem Versteck herausholen“, sagt Stolle. Damit sei nun ein wesentlicher Teil der Beute wieder aufgetaucht, auch wenn der noch fehlende Teil einen erheblichen Schaden darstelle. Für den Raub und den psychischen Schaden den die Angestellte der Goldschmiede davon getragen hat, wird sich der Verdächtige in Kürze vor Gericht verantworten müssen.

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