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Sylter Kirchengemeinden protestieren gegen Bordellpläne

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

shz.de von
erstellt am 25.Jan.2014 | 00:31 Uhr

Die Kirchengemeinden der Insel haben sich in einem Offenen Brief an Bürgermeisterin Petra Reiber, Bürgervorsteher Peter Schnittgard und die Fraktionen der politischen Parteien der Gemeinde Sylt gewandt und sprechen sich darin entschieden gegen die Eröffnung eines Bordells in der Westerländer Strandstraße durch den Unternehmer Jürgen Rudloff aus.

Der Brief im Originaltext: „Wir teilen Ihre Vorbehalte gegen den geplanten Bordellbetrieb in der Strandstraße. Auch wir sind aus diesem Anlass in großer Sorge und lehnen die Einrichtung des Bordell-betriebs in der Strandstraße ab.

Ein Bordell im Zentrum Westerlands, im Wohn-, Freizeit- und Geschäftsbereich des Ortes, ist den Einheimischen, insbesondere den Kindern und Jugendlichen, und überdies den vielen Touristen, darunter viele Familien, nicht zuzumuten. Mit bundesweit agierenden Bordellbetreibern und ihrem Personal sind die insularen Strukturen überfordert. Bereits jetzt beobachten wir ein Klima der Angst in der Bevölkerung durch die Bordellpläne. Aus diesen Gründen bitten wir Sie und alle politischen VertreterInnen in den Gremien der Gemeinde Sylt, sämtliche Ihnen zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, damit das geplante Bordell in der Strandstraße verhindert wird.“

Unterzeichnet haben den Brief die evangelischen Pastorinnen und Pastoren der Kirchengemeinden Westerland, Hörnum-Rantum, Norddörfer, Keitum-Tinnum, List und Morsum, Pfarrer und Pfarrgemeinderat der katholischen Kirchengemeinde Sylt, die Gemeinschaft der Steyler Missionarinnen List sowie das Institut St. Bonifatius Sylt.
Was unsere Leser zum Thema sagen,
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