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Sylter kämpfen für „ihre“ Geburtenstation

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

von
erstellt am 02.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Die drohende Schließung der Geburtshilfe in der Asklepios Nordseeklinik bewegt die Gemüter auf der Insel. Das zeigte auch der große Zuspruch, den die Demonstration für den Erhalt der Geburtshilfe am Sonnabendnachmittag vor dem Rathaus erhielt: Knapp 400 Sylter waren mit Kinderwagen und Plakaten zur Kundgebung gekommen. Während Hebamme Anke Bertram die Situation der kleinen Sylter Geburtenstation als Sympthom einer bundesweiten Problematik deutete („Wenn hier dicht gemacht wird, kann man bald in ganz Schleswig-Holstein, in ganz Deutschland in den kleinen Geburtenstationen das Licht aus machen.“), griff Petra Reiber in ihrer Ansprache vor allem die Klinikleitung an und appelierte ans Sozialministerium, die Klinik nicht aus dem Versorgungsauftrag zu entlassen. Die Bürgermeisterin der Gemeinde Sylt zeigte sich mit künstlich dickem Bauch mit den schwangeren Insulanern solidarisch: „Ich gehe mit den Problemen dieser Insel schwanger – auch mit über 50.“ Sie deutete außerdem an, dass die Gemeinde für den Erhalt der Geburtenstation auch finanzielle Unterstützung zusichern könnte.

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