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Höhere Preise : Sylt: Shuttle und Fähre werden teurer

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Sylt-Urlauber müssen ab Januar bei der Anreise tiefer in die Tasche greifen: Nach der Fähre hat jetzt auch der Autozug angekündigt, die Preise um durchschnittlich drei Prozent zu erhöhen.

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erstellt am 12.Dez.2013 | 10:53 Uhr

Wenige Tage nach der Syltfähre hat auch der Sylt-Shuttle eine Anhebung seiner Fahrpreise ab dem 1. Januar angekündigt. Mit durchschnittlich drei Prozent fällt die mit den gestiegenen Energie- und Personalkosten begründete Preiserhöhung beim Autozug ähnlich hoch wie bei der Fähre aus. Wobei davon ausschließlich die mit dem Pkw anreisenden Sylt-Urlauber betroffen sind. „Die Preise für die Insulaner, den Güterverkehr, Campingfahrzeuge und Motorräder bleiben unverändert“, kündigte Niederlassungsleiter Alfred Onken an.

Für alle Festländer kostet die einfache Fahrt künftig 51 statt 49 Euro, die Hin- und Rückfahrkarte 90 statt 88 Euro und das günstige DiMiDo-Ticket 77 statt 75 Euro. Ebenfalls um zwei Euro teurer wird das Kombiangebot von Sylt-Shuttle und Fähre für Tagesgäste, das künftig 71 Euro kostet.

Das Jahr 2013 brachte für den Sylt-Shuttle Höhen und Tiefen. Während die mittlerweile abgeschlossene Umgestaltung des Westerländer Terminals zu einer spürbaren Entlastung in den Spitzenzeiten geführt hat, wird das wirtschaftliche Ergebnis nicht sonderlich gut ausfallen. Vor allem der lange Winter und das schlechte Wetter im Frühjahr haben dazu geführt, dass der der Autozug bislang rund 40.000 Fahrzeuge weniger als im Vorjahr befördert hat. Eine gute Nachricht hat Alfred Onken hingegen für allen Autozug-Anlieger: Im Oktober hat der Bahn-Vorstand die Neuanschaffung von modernen Dieselloks beschlossen, für die derzeit die Ausschreibung läuft. „Von 2015 bis 2017 werden wir 15 alte gegen sieben neue Loks austauschen und künftig nicht mehr in Doppel-, sondern in Einzeltraktion fahren“, teilte Onken mit. Die Loks sollen nicht nur leistungsstärker, sondern vor allem auch leiser und umweltfreundlicher sein. Onken: „Vor allem die Lärmbelästigung beim Rangieren wird sich deutlich reduzieren.“

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