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Westerland : Sylt: Neues Autozug-Terminal ist fast fertig

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

In einem Monat ist alles fertig: Nach knapp zweijähriger Umbau-Phase soll die modernisierte Westerländer Verladeanlage am 30. September offiziell eingeweiht werden. Für 4,5 Millionen Euro hat die DB Autozug GmbH in den Umbau investiert.

Die Aufstellflächen sind schon lange neu angeordnet, und an das große rote Dach über den Fahrkartenautomaten haben sich die Insulaner auch längst gewöhnt. Nach knapp zweijähriger Umbauphase - und mit fast einjähriger planungs- und witterungsbedingter Verspätung - steht das neue Autozug-Abfertigungsterminal im Industrieweg nun kurz vor der Fertigstellung. Wie die Deutsche Bahn AG mitteilte, wird die offizielle Einweihung am 30. September stattfinden.

Bis dahin sollen dann auch die noch fehlenden Hinweisschilder an den beiden großen Info-Brücken angebracht und die letzten Pflasterarbeiten erledigt sein. "Zuletzt haben wir noch ein paar Kleinigkeiten nachgebessert, zum Beispiel einige Verkehrsinseln an den Automaten verlängert, aber in einem Monat ist alles fertig", sagt Sylt-Shuttle-Chef Alfred Onken. Na ja, fast alles: "Das zusätzliche Toilettenhäuschen in der Haupt-Wartezone werden wir erst im nächsten Jahr errichten können."

Die lange geplante Modernisierung des Westerländer Terminals, insbesondere die Neuordnung der Wartebereiche, hat sich nach Onkens Einschätzung bereits vor der endgültigen Fertigstellung bewährt: "Die 80 Autos, die wir jetzt mehr im Wartebereich 2 unterbringen können, haben bereits zu einer deutlichen Entlastung geführt. An einigen starken Abreisetagen haben wir das deutlich gespürt." Wobei es nicht nur daran lag, dass es diesen Sommer bislang noch keine größeren Rückstaus in Industrieweg und Trift gegeben hat. "Wir müssen wohl akzeptieren, dass 2011 ein außergewöhnlich gutes Jahr war", sagt Onken im Hinblick auf die wie schon 2012 deutlich geringeren Passagierzahlen in diesem Sommer. Zudem nehme die Bedeutung des Sonnabends als klassischer Abreisetag immer weiter ab. "Immer mehr Leute reisen auch in der Woche an oder ab." Mit dem 4,5 Millionen Euro teuren Umbau soll nicht nur der Rückstau vermieden, sondern auch der Service für die Kunden verbessert werden. Die nächste Groß-Investition wird beim Autozug derweil bereits vorbereitet: Ab 2015 werden nach und nach alle 17 Lokomotiven gegen eine neue Baureihe ausgetauscht, die den neuesten Umweltrichtlinien entsprechen und leiser sein sollen.

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