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Neue Bauarbeiten : Sylt muss sich auf 20 Stunden ohne Autozug einstellen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Sperrung der Marschbahnstrecke sorgt für Ausfälle, Verspätungen und Schienenersatzverkehr.

von
erstellt am 24.Feb.2017 | 15:50 Uhr

In den kommenden Wochen müssen sich alle Bahnreisenden – ob Urlaubsgäste oder Berufspendler – wieder auf zahlreiche Zugausfälle, geänderte Fahrzeiten sowie einen Schienenersatzverkehr einstellen. Grund dafür sind Leit- und Sicherungsarbeiten im Elektronischen Stellwerk (ESTW) Keitum sowie ein Weichenwechsel im Bereich des Bahnhofs Keitum.

Hier ein Überblick über alle Änderungen ab heute bis zum ersten März-Wochenende:

Personennahverkehr

In den Nächten von Freitag/Sonnabend, 24./25. Februar, bis Montag/ Dienstag, 27./28. Februar – jeweils von 21.30 Uhr bis 2.15 Uhr – verkehrt zwischen Morsum und Westerland nur ein Schienenersatzverkehr. Außerdem kommt es zu späteren Fahrzeiten von Klanxbüll und Niebüll bis Morsum. Der RE 11032 (planmäßige Ankunft 23.35 Uhr in Westerland) wird ab Morsum durch einen Bus ersetzt, der Westerland zirka 22 Minuten später erreicht. Der RE 11034 – planmäßige Ankunft 0.41 Uhr (Sonntag) bzw. 0.50 Uhr (Montag bis Sonnabend) in Westerland – verspätet sich bis Morsum um etwa 15 Minuten und wird dort durch einen Bus ersetzt, der Westerland zirka 40 Minuten später erreicht. Der RE 11095 (planmäßig 0.02 Uhr ab Westerland) wird durch einen Bus mit sechs bis 22 Minuten früherer Fahrzeit bis Morsum ersetzt. Dort besteht Anschluss an den zehn Minuten verspätet verkehrenden Zug nach Husum. Auch für den RE 11097 (planmäßige Ankunft 1.35 Uhr in Niebüll) gibt es einen Busersatz, der in Westerland geringfügig früher abfährt und in Morsum Anschluss an den 31 Minuten später fahrenden Zug nach Niebüll hat.

Mit Einschränkungen ist auch in allen Nächten ab Dienstag/Mittwoch, 28. Februar/1. März, bis Freitag/Sonnabend, 3./4. März – jeweils von 20.30 Uhr bis 2.15 Uhr – zu rechnen. Hinzu kommt eine nahezu 20 Stunden andauernde Streckensperrung vom 4. März ab 18 Uhr bis zum 5. März gegen 12 Uhr. Die meisten Züge der Marschbahn-Linie RE6 werden zwischen Morsum und Westerland durch Busse ersetzt, die auch am Bahnhof Keitum halten. Alle Reisenden sollten die bis zu 40 Minuten späteren Ankünfte oder früheren Abfahrten der Busse am Bahnhof Westerland beachten. Die RE 11032 und 11034 (planmäßig 20.40 Uhr und 21.40 Uhr ab Hamburg-Altona) verspäten sich zudem um bis zu 15 Minuten. Der RE 11091 (planmäßige Ankunft 1.35 Uhr in Niebüll) verkehrt im Anschluss an den Schienenersatzverkehr bis Niebüll mit zirka 30 Minuten späterer Fahrzeit.

Am Sonnabend, 4. März, fährt als letzter durchgehender Zug vom Festland auf die Insel der RE 11020 – ab Niebüll um 17.01 Uhr, an Westerland um 17.35 Uhr. In Gegenrichtung verkehrt der RE 11035 als letzter durchgehender Zug ab Westerland um 18.22 Uhr, Ankunft in Niebüll 18.59 Uhr. Am Sonntag, 5. März, ist der RE 11010 der erste durchgehende Personenzug vom Festland Richtung Sylt – ab Niebüll um 12.01 Uhr, an Westerland um 12.35 Uhr. Als erster durchgehender Zug von der Insel fährt der RE 11025 um 13.22 Uhr ab Bahnhof Westerland, Ankunft in Niebüll um 13.59 Uhr. Ersatzverkehr mit Bussen gibt es auch in der Nacht von Sonntag, 5. März, 20.30 Uhr bis Montag, 6. März, um 2 Uhr. Der RE 11010 – planmäßige Ankunft 12.35 Uhr in Westerland – fährt von Morsum zirka 15 Minuten später; außerdem gelten die Verspätungen der Vorwoche.

Fernverkehr

Am Sonnabend, dem 4. März, in der Zeit von 15.30 Uhr bis 19.05 Uhr ist auch der Fernverkehr betroffen. Der IC 2073 nach Berlin-Südkreuz (planmäßige Abfahrt 15.36 Uhr in Westerland) fährt dort bereits um 15.22 Uhr ab. Der IC 2374 von Karlsruhe-Hauptbahnhof – planmäßige Ankunft in Westerland um 19.04 Uhr – endet bereits in Hamburg-Hauptbahnhof und fällt von Hamburg bis zur Endstation auf Sylt ganz aus.

Autozüge

Wegen der Bauarbeiten zwischen Morsum und Westerland müssen sich motorisierte Reisende am ersten März-Wochenende auch auf Ausfälle von Autozügen der Deutschen Bahn und ihres Konkurrenten RDC vorbereiten. Für den DB-Sylt Shuttle betrifft dies am Sonnabend, 4. März, folgende Verbindungen: Die roten Autozüge von Niebüll nach Westerland um 18.05, 19.35 und 21.05 Uhr fallen aus – letzte Abfahrt Richtung Sylt um 17.35 Uhr mit einem Sonderzug. Runter von der Insel fährt der letzte Sylt Shuttle ab Westerland um 17.30 Uhr – die Abfahrten 18.30, 19.30 und 21.30 Uhr entfallen. Der letzte „Autozug Sylt“ von RDC in Richtung Insel fährt am 4. Märzum 16.30 Uhr. Gestrichen ist die Verbindung ab Niebüll um 19 Uhr, der Spätzug um 22 Uhr fällt wegen der Bauarbeiten sogar noch bis Ende März aus. Von Westerland nach Niebüll fährt der letzte „Blaue“ um 17.55 Uhr, alle späteren Autozüge fallen aus.

Am Sonntag, dem 5. März, kann der Autozugbetrieb wegen der Gleisbauarbeiten erst mittags wieder starten. Die erste Abfahrt eines Sylt Shuttle von Westerland nach Niebüll findet um 12.30 Uhr mit einem Sonderzug statt. Vom Festland in Richtung Insel fährt der erste rote DB-Zug um 12.35 Uhr ab Niebüll. Der erste RDC-Autozug nach der Zwangspause fährt am Sonntag um 13.30 Uhr von Niebüll nach Westerland. In der Gegenrichtung zum Festland startet der erste blaue Autozug um 14.55 Uhr ab der Verladung in Westerland.

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