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Geschwindigkeitskontrollen in SH : Sylt ist vom Blitzmarathon ausgenommen

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Der Kreis Nordfriesland führte vor dem Blitzmarathon einen Tag lang Geschwindigkeitskontrollen auf den Sylter Straßen durch – mit einer eher positiven Bilanz.

Sylt | Teure Fotos, bitte lächeln, Vorsicht Blitzer – solche Warnungen wurden am vergangenen Dienstag auf Sylt via Handys und sozialen Netzwerken beinahe stündlich aktualisiert. Der Kreis Nordfriesland führte den ganzen Tag über an verschiedenen Punkten Geschwindigkeitskontrollen durch.

Ergebnis: 52 Anzeigen wurden geschrieben. Hört sich für den Bürger vielleicht viel an, ist es aber laut Hans-Martin Slopianka, Pressesprecher des Kreises Nordfriesland, nicht. Wenn die Kollegen vor dem Kreishaus in Husum eine Stunde lang stehen, schreiben sie so viele Anzeigen wie auf Sylt am gesamten vergangenen Dienstag, so der Pressesprecher. „Wir waren im Rahmen der ganz normalen Kontrollen vor Ort.“ Die Blitzerstandorte seien aufgrund von Wünschen oder Beschwerden von Bürgern ausgewählt worden, die beim Kreis eingehen. Das schwerste Vergehen, dass die Mitarbeiter am Dienstag ahnden konnten, war ein Fahrzeug, das anstatt der erlaubten 30 Stundenkilometer mit 51 unterwegs war, so Hans-Martin Slopianka.

Was den angekündigten, landesweiten Blitzermarathon Ende nächster Woche angehe, gibt die Polizei für Sylt Entwarnung: Die Insel sei ausgenommen, da die An- und Abreise einfach zu zeitaufwendig wäre, heißt es vom Polizeipressesprecher in Flensburg. „Wir werden die Touristen auf der Strecke nach Sylt kontrollieren“, stellte er aber in Aussicht. Das Ziel des Blitzermarathons sei, möglichst viele möglichst weit verteilte Stationen zu haben, die auch alle zwei Stunden ihren Standort wechseln. Da falle Sylt eben raus, da die Anbindung zu schlecht ist. Trotzdem seien natürlich sowohl Gäste wie auch Insulaner angehalten, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten.

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erstellt am 13.Sep.2014 | 18:23 Uhr

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