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Rolf Zuckowski gibt Insel-Konzert : „Sylt ist eine unheimlich kreative Insel“

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Mit Video: Rolf Zuckowski hat eine enge Verbindung zur Insel. Im Interview erklärt er, was ihm Sylt bedeutet.

Seit drei Jahren verbringt der Sänger und Liedermacher Rolf Zuckowski viel Zeit auf Sylt. Hierher zieht er sich zurück, wenn er entspannt Zeit mit seiner Familie verbringen will - oder auf der Insel Inspiration sucht.

Herr Zuckowski, Sie kennen Sylt seit mittlerweile fast 30 Jahren. Was machen Sie als erstes, wenn Sie auf die Insel kommen?
Das erste ist immer ein Spaziergang am Watt. Ich finde es wunderbar wie hier die Gezeiten kommen und gehen. Natürlich ist der Strand auch toll und Brandung ist etwas Schönes, aber das Kommen und Gehen des Lebens, das bekommt man hier immer wieder neu mit – dass wir in größeren Zusammenhängen leben. Auf Sylt kann ich das sehr intensiv spüren.

Wie wichtig ist Sylt für ihre Arbeit als Musiker?
Sehr wichtig! Sylt ist für mich immer wieder Inspiration. Das Album „leiseStärke“ zum Beispiel habe ich fast komplett auf Sylt geschrieben. Bei Spaziergängen hier am Watt in Munkmarsch. Teilweise war die Insel auch nach schwierigeren Zeiten wichtig, als meine Mutter gestorben war und ich bei Spaziergängen am Strand den Dingen des Lebens nochmal nachgesonnen, und sie auch ein Stück weit in meinen Lieder eingefangen habe. Sylt ist für mich immer eine unheimlich kreative Insel gewesen.

Im August kommen Sie für ein Konzert zurück auf die Insel. Auf was dürfen wir uns freuen?
Wir werden am 23. August im Erlebniszentrum Naturgewalten in List spielen. Mit dabei ist der Chor „Die Jungs“ aus Hamburg. Das sind sehr motivierte Jungs die unglaublich gut singen, aber nicht unbedingt so brav wie manche Knabenchöre. Es wird ein sehr buntes Programm für Kinder und Erwachsene, in dem ich übrigens auch Stücke von meinem neuen Album „Mein Lieblingsliederbuch“ spielen werde, das gerade erschienen ist.

Sie machen seit fast 50 Jahren Musik und haben sogar schon einen Echo für ihr Lebenswerk bekommen. Haben Sie trotzdem noch Träume für die Zukunft?
Wenn man keine Träume mehr hat, lebt man eigentlich nicht mehr. Einen habe ich mir gerade erfüllt. Wir sind vorgestern zum ersten Mal mit dem Fahrrad von Hamburg nach Sylt gefahren. Dafür hatte ich früher einfach keine Zeit. Aber natürlich gibt es auch musikalische Träume. Es gab zum Beispiel immer wieder Angebote, einen Film zu drehen. Ich habe, glaube ich, viel erlebt, was man auf die Leinwand bringen könnte. Der Gedanke reizt mich gerade sehr. Da sind wir zur Zeit etwas konkreter dran, aber mehr wird im Moment noch nicht verraten.

 

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erstellt am 31.Mai.2014 | 06:32 Uhr

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