Surfevent : Sylt: Ein Summer-Opening mit viel Action

Leon Jamaer am Mittwoch in den Wellen vor Sylt.
Leon Jamaer am Mittwoch in den Wellen vor Sylt.

Da wird den Zuschauern am Brandenburger Strand ordentlich was geboten: Waveriding, Slalom und Racing standen am Brandenburger Strand auf dem Plan

shz.de von
14. Mai 2015, 17:30 Uhr

Bei sieben Windstärken und bis zu drei Meter hohen Wellen kamen die Waverider am Eröffnungstag des Summer Openings Sylt am Mittwoch zum Zuge. Der Sieg ging an Leon Jamaer (GER-208) aus Kiel. Er stoppte damit eine spannende Aufholjagd des Hamburgers Klaas Voget (GER-4).

Gestern dann waren die Slalompiloten und Racingexperten an der Reihe: Der Wind hatte nach dem Sturm des Vortages auf vier Windstärken nachgelassen. Die Wellen waren aber immer noch extrem hoch. In fordernden Bedingungen konnte so fast eine komplette Slalom-Ausscheidungsserie abgeschlossen und anschließend noch zwei Racings durchgeführt werden. In der Disziplin Racing setzte sich Sebastian Kördel (GER-220) an die Spitze des Feldes.

„Wir sind froh, dass der massive Shorebreak nicht zu Verletzungen oder Materialbruch bei Teilnehmern oder Regattacrew geführt hat“, stellt Matthias Regber als Organisator erleichtert fest. „Sylt zählt nicht umsonst zu einem der radikalsten Windsurfspots der Welt.“ Zunächst wurde die Disziplin Slalom gestartet. Hier setzten sich in den Viertelfinals erwartungsgemäß die Favoriten durch. Die Regattaleitung wechselte später auf die Disziplin Racing. Die Finalrennen der Slalomelimination sind noch geplant. In der Disziplin Racing führt am Ende des zweiten Veranstaltungstages, nach zwei Wettfahrten Sebastian Kördel mit 5,0 Punkten. Auf den zweiten Platz folgt Vincent Langer mit 5,7 Punkten vor Casper Boumann (10,7 Punkte). Der Italiener Malte Reuscher (11,0 Punkte) und Gunnar Asmussen (12,0 Punkte) komplettieren die Top-5 in dieser Disziplin.



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