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SWG schwenkt um in Sachen „Fisch-Fiete“

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Wählergemeinschaft stellt Antrag, dem Wunsch des Keitumer Ortsbeirats zu folgen

Neue Aktivitäten der Inselpolitik im Streit um „Fisch-Fiete“: Die Sylter Wählergemeinschaft (SWG) hat für die nächste Bauausschuss-Sitzung, die voraussichtlich am 12. Oktober stattfindet, einen Antrag zur geplanten Sanierung und Erweiterung des Keitumer Traditionsrestaurants eingereicht. Der bisher gültige Entwurfs- und Auslegungsbeschluss des Bauauschusses von Anfang Juni, der zwingend vorsah, dass künftig im Erdgeschoss 40 Prozent der Flächen als Wohnraum genutzt werden müssen, soll aufgehoben werden. Die Wählergemeinschaft schlägt vor, stattdessen den Empfehlungsbeschluss des Ortsbeirats Keitum in die Bauplanungen für „Fisch-Fiete“ einzuarbeiten.

Als Begründung erklärte der Fraktionsvorsitzende Erik Kennel, die SWG bewerte den Beschluss des Ortsbeirates als eine grundsätzliche Entscheidung, an den besonderen Festsetzungen in den Keitumer B-Plänen festzuhalten. Das Gremium hatte am 10. September mit Mehrheit beschlossen, dass bei Bestandsgebäuden, in denen im Erdgeschoss 100 Prozent Schank- und Speisewirtschaft vorhanden sind, aus Gründen des Schall-, Lärm- und Geruchsschutzes von der sonst im Dorf geltenden 40/60- Regelung für Gewerbebauten abgewichen werden darf. In diesen Fällen sei das Wohnen im ersten Obergeschoss zulässig, dann jedoch zu 100 Prozent. Bereits Mitte September hatte der Ortsbeiratsvorsitzende Oliver Ewald (CDU) erklärt, der Beschluss der Keitumer könne als Grundsatzentscheidung verstanden werden und wäre dann eine Vorgabe für alle gleichlautenden Bauanträge, die derzeit vorliegen oder auch zukünftig eingereicht werden.











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erstellt am 28.Sep.2015 | 05:58 Uhr

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