"Strick-Guerilla" auf Sylt : „Strick-Guerilla“ schlägt erneut zu

Oliver Pohl freut sich über den „Anschlag“
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Oliver Pohl freut sich über den „Anschlag“

Mit bunten Stricküberzügen verschönerten Unbekannte zwölf Sperrpfosten vor der Lebenshilfe Sylt.

shz.de von
17. November 2014, 05:04 Uhr

Fast ein Jahr ist es her, dass Unbekannte über Nacht in der Innenstadt zahlreiche Bänke, Poller und Laternenpfähle mit bunten Stricküberzügen verschönerten – sehr zur Freude der Passanten. An diesem Wochenende schlug die „Strick-Guerilla“ erneut zu – diesmal sehr zur Freude der Mitarbeiter und Bewohner des Hauses der Lebenshilfe Sylt.

Zwölf Sperrpfosten teilen den Parkplatz vor dem Gebäude in der Bastianstraße in öffentliche und private Stellplätze. Unbekannte Strickkünstler verzierten nun die uniformen Pfosten, indem sie diese mit Pudelmützen in schwarzen, grauen und blauen Farbtönen garnierten.
„Eine gelungene Aktion, zumal sich auch das Blau aus unserem Logo in den Farben wiederfindet“, freute sich Lebenshilfe-Geschäftsführer Oliver Pohl, der zunächst recht verdutzt war, als er morgens aus dem Fenster auf den Parkplatz blickte.
Farbe ins Alltagsgrau: Das „Guerilla-Stricken“ hat sich in Deutschland seit wenigen Jahren vor allem in größeren Städten als eine Form der Straßenkunst etabliert, bei der Objekte im öffentlichen Raum durch gestrickte Accessoires verschönert werden.

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