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Steuerverschwendung „bei die Reichen und die Schönen“

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2014 | 14:34 Uhr

Mario Barth steht für schlichten Humor, der ganze Stadien füllt und die Zuhörer die Schenkel blau klopfen lässt. Mit seiner neue Sendung „Mario Barth deckt auf“ will der Comedian den Deutschen zeigen, wo überall im Lande Steuergelder im gigantischen Ausmaß verschleudert werden. Das ist eigentlich nicht lustig, aber bei Mario Barth wird alles zum Witz. Auch die Steuerverschwendung auf Sylt.

Wie angekündigt wollte sich Barth mit seinem Team von prominenten Steuerverschleuderungsaufdeckern in seiner Sendung am Mittwoch Abend der Keitumer Therme widmen. Gespannt, was Ermittler Christopher Posch (der sonst als TV-Rechtsanwalt für RTL den Rächer der Schwachen gibt) in Sachen Therme aufdecken würde, schaute man das private Werbeprogramm. Um es kurz zu sagen: Es kam nichts Neues, sondern nur längst Bekanntes. Und bis es überhaupt kam, vergingen gut 60 Minuten Sendezeit, wurden zuvor allerhand über andere spektakuläre Steuerverschwendungen in deutschen Lande erzählt. Alles ziemlich schräge Projekte, die nicht nur Kopfschütteln, sondern auch jede Menge Lacher provozierten. „Christopher, du warst bei die Reichen und die Schönen und hast auch dort Steuerverschwendung entdeckt“, moderierte dann Barth den Kollegen Posch an, der mit ernster Miene meinte, „ja, gerade auf Sylt hätte ich das gar nicht vermutet“. Dann fährt Posch durch Keitum, landet bei der Ruine, dann bei Petra Reiber, die auch nicht genau sagen kann, wie es auf dem Platz weiter gehen kann und rechnet noch mal vor, dass der Skandalbau 13 Millionen Euro an Steuergelder verschlungen hat. Mehr erfährt man nicht. Dafür wird viel gelacht - über Sylt.

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