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Longboard-Festival auf Sylt : Steile Party trotz flacher Wellen

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Zum 15. Mal fand in der vergangenen Woche an der Kampener Buhne 16 das Longboardfestival der Surfer statt.

shz.de von
erstellt am 14.Sep.2015 | 05:36 Uhr

Was im Jahr 1999 als Saison-Abschlusstreffen der heimischen Wellenreiter an der Buhne 16 begann ist inzwischen ein fester Bestandteil im Sylter Surfkalender. Leider waren in diesem Jahr die Wellenprognosen miserabel, trotzdem hatten sich rund 60 Longboarder zum Contest angemeldet, neben vielen Syltern auch Teilnehmer aus Dänemark, München und Hamburg. Seit der Premiere vor 16 Jahren hatten die Surfer bei den letzten 14 Veranstaltungen immer Glück mit den Wellen gehabt. In diesem Jahr konnte leider nur an einem einzigen Tag, dem Mittwoch vergangener Woche gesurft werden. Viel zu wenig für die sechs verschiedenen Klassen, in denen Sieger ermittelt werden sollten. So wurde nach dem Prinzip „Junioren & Ladies first“ verfahren, sprich auf den wenigen “Restwellen“, die die Nordsee noch zu bieten hatte, konnten nur Sieger bei den Nachwuchs-Surfern und den Damen ermittelt werden. Ab Donnerstag war die Nordsee flach wie ein Binnensee. Folglich wurden bei den Herren (bis 45 Jahre), Masters (45-55 Jahre) und den Senioren (ab 55 Jahre) keine Wettkämpfe ausgetragen. „Im nächsten Jahr wollen wir mehr Flexibilität mit einem variablem Veranstaltungsdatum schaffen; wir waren von den guten Bedingungen der letzten Jahren einfach verwöhnt“ sagte Veranstalter Sven Behrens von der Buhne 16-Crew.

„Das Gemeinschaftsgefühl und die Energie, die durch gemeinsame Wettfahrten auf dem Wasser entstehen, sind in diesem Jahr durch die mauen Bedingungen nicht so ausgeprägt wie sonst“, fügte er hinzu, „trotzdem erwarten wir eine super Abschlussveranstaltung.“ Er sollte recht haben: fast alle Teilnehmer erschienen am Sonnabend Nachmittag zum großen Finale an der Buhne 16 um die Sieger und das Surfen zu feiern. Aus einem Geländewagen, der zu einem überdimensionalen Ghettoblaster umgebaut worden war, versorgten die DJ’s von „Soulfire Hi–Fi“ die Gäste mit gemixten Ragga- und Hip-Hop-Beats. Bevor gegen 19 Uhr die Siegerehrung begann, wurden unter allen Teilnehmern Sachpreise verlost, vom Neopren-Tassenwärmer bis zum SUP-Board war alles dabei, was die Festival-Sponsoren entbehren wollten. Anschließend zündete die Band „Stingrays“ aus Berlin ein hörenswertes Konzert, spielten eine Mischung aus Rockabilly und Sechzigerjahre-Surf-Sound. Danach übernahmen erneut die DJ’s mit der rollenden Musikanlage die Regler, bis der Regen gegen 1 Uhr nachts die Party beendete.

Die Sieger bei den Juniorinnen:

1. Platz: Paula Werner, 2. Platz Nele Lunk, 3. Platz: Josie Behrens

Die Sieger bei den Junioren:

1. Platz: Tom Kleemann, 2. Platz: Max Finke, 3. Platz: Laurin Ressel, 4. Platz: Lance Krüger

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