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Sylter Rundschau

21. Oktober 2017 | 14:42 Uhr

St. Severin: Die Schöpfung in Bildern

vom

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Keitum | Zusammen mit ihrem Mann, einem gebürtigen Lister, verbringt die Marburger Malerin Ursula Frohwein-Charissé jedes Jahr Zeit auf der Insel und sammelt dabei Inspiration für neue Werke. Ein Zyklus von zwölf Sylter Kirchenbildern wurde 2009 in der Friesenkapelle ausgestellt. Nach der Ausstellung wurde das Bild von St. Severin der Gemeinde gestiftet und hängt seitdem im Keitumer Gemeindesaal. Viele Menschen besuchten auch die Ausstellung Symbole christlichen Glaubens auch in der Friesenkapelle oder die Ausstellung ihrer Werke 2008 durch die Sylter Kunstfreunde in der Westerländer Stadtgalerie.

In diesem Jahr wird der Bilderzyklus "Die Schöpfung" in St. Severin zu sehen sein. Der Zyklus besteht aus sieben großformatigen Teilen, ergänzt durch zwei Schriftfahnen mit dem Text der Schöpfungsgeschichte nach Mose. Er war bereits in der spätromanischen evangelischen Kirche in Ebsdorf, in den Kirchen in Kassel-Baunatal, Cölbe und Marburg-Marbach zu sehen. Überall inspirierten die Bilder zu Andacht, Schöpfungspredigt und Musik.

So wird es auch in St. Severin sein, wenn vom 26. Mai bis zum 9. Juni der Schöpfungszyklus zu sehen sein wird. Die Künstlerin wird sich in dieser Zeit auf Sylt aufhalten und oft in der Kirche zu finden sein. Gespräche mit ihr und Führungen für Gruppen und Schulklassen können gern über die Gemeindesekretärin angemeldet werden. "Das Wunderbare an der Kunst ist, man ist nie am Ende. Der Weg ist das Ziel, und dieser Weg ist voller Überraschungen. Es tun sich immer neue Möglichkeiten auf, der Horizont weitet sich, wenn man nur in sich hinein hört und mit offenen Augen durch die Welt geht", sagt Ursula Frohwein Charissé. Die Künstlerin sucht und "findet" ihre Bilder in der Natur, unter Menschen, in der Landschaft, in den eigenen Gedanken. "Dabei entsteht ein Bild, das aus sich heraus wächst, oft übermalt wird und damit mehrere Ebenen erhält, vom Betrachter nicht unbedingt erkannt, aber für mich Tiefe erzielt", so Charissé.

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