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Umbau der Sylter Welle : Sportschwimmbecken in Westerland bald fertig

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Bald kann geschwommen werden: Die Arbeiten am neuen Sportbecken der Sylter Welle laufen auf Hochtouren. Eröffnung soll noch in diesem Jahr gefeiert werden.

Eine große Glasfront und holzverkleidete Wände: Dass die neue Sportschwimmhalle im Freizeitbad Sylter Welle inzwischen Form annimmt, können Passanten zumindest von außen deutlich sehen. Aber auch im Innern wird in Westerland kräftig gearbeitet – blaue und sandfarbene Fliesen werden hier verlegt und ein Treppenlift für Rollstuhlfahrer eingebaut. Durch bodentiefe Panoramascheiben haben die Nutzer des Sportschwimmbeckens bald freien Blick auf die Nordsee, während sie im aufbereiteten Meerwasser ihre Bahnen ziehen.

Vor rund einem Jahr hatten die Bauarbeiten begonnen. Bislang geht der Insel Sylt Tourismus-Service (ISTS) von Kosten in Höhe von rund 4,4 Millionen Euro für das Salzwasserbecken mit Sprungturm aus. Bevor aber im 14 mal 25 Meter großen Sportbecken geschwommen werden kann, muss auf der Baustelle noch einiges getan werden. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Becken-Bau hat die Sylter Rundschau zusammengestellt.


Wann wird das neue Schwimmbecken fertiggestellt?
Steffen Jahrmarkt, ISTS: Ziel ist es, noch dieses Jahr in den Betrieb zu gehen. Bisher sieht es so aus, als würde das erreicht werden. Allerdings kann es zu unvorhergesehenen Ereignissen kommen, so dass es dafür keine Garantie geben kann. Deswegen planen wir auch noch keine offizielle Eröffnung.
Welche Arbeiten müssen noch gemacht werden?
Es gibt noch viel zu tun, zum Beispiel Fliesen- und Malerarbeiten, Sicherstellung des Brandschutzes sowie die Elektrik und Regelungstechnik (für Temperatur, Chlorgehalt). Dann folgen noch diverse Abnahmen, durch das Bauamt und andere. Auch muss die Wasserqualität vom Gesundheitsamt geprüft werden, dann erst kann die Inbetriebnahme erfolgen.

Wird der Kostenplan eingehalten?
Ja, bisher liegen wir noch immer im Planansatz – was für solche Großprojekte an sich ungewöhnlich ist.


Wird es Änderungen bei den Eintrittspreisen geben?
Die Preise werden in der Badelandschaft nahezu unverändert bleiben. Ab dem 1. Januar gibt es Änderungen bei gleichzeitiger Erhöhung der Leistungen, so dass vieles sogar günstiger wird. So wird der Eintritt für Erwachsene in der Winterzeit um einen Euro angehoben, dafür gibt es dann aber satte vier Stunden Aufenthalt (jetzt kosten vier Stunden zwölf Euro). Kinder und Jugendliche zahlen ab 2016 einheitlich ganzjährig sechs Euro für vier Stunden. Allerdings kommen wir leider nicht umhin, die Saunapreise stärker anzuheben. Das liegt aber nicht an uns, sondern an der Umsatzsteuererhöhung von sieben auf 19 Prozent.


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erstellt am 18.Nov.2015 | 05:49 Uhr

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