Sportliches Flaggschiff

Die Handballspieler und Trainer des TSV Westerland.
Die Handballspieler und Trainer des TSV Westerland.

Die Handballer des TSV Westerland landen im oberen Drittel der Landesliga Nord

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14. Mai 2019, 15:09 Uhr

Westerland | Damit haben am Anfang der Saison, im September letzten Jahres, selbst in den kühnsten Träumen nur wenige geglaubt: Der TSV im oberen Drittel der Landesliga Nord.

Doch im dritten Jahr der Zugehörigkeit schob sich der TSV Westerland mit seinem Männerteam weiter nach oben, wurde so manchmal sogar zum Stolperstein von Favoriten in der Serie. Jetzt gehören die Jungs wohl endgültig zum „sportlichen Inventar“ der Liga.

Mit viel Trainingsarbeit und voller Elan ging man an die letzten beiden Saisonspiele und –ziele heran.

Gegen den Tabellendritten HSG Eider Harde aber war der sportliche Brocken etwas zu groß. Trotz Heimspiel lagen die Sylter zur Pause deutlich mit 21:13 zurück.

Den Haupttorschützen der Dithmarscher Phillip Henrich (10 Tore) bekam man nicht in den Griff. Und das wirkte sich auch in den zweiten 30 Minuten aus. Trotz der Unterstützung der Fans in der eigenen Halle blieb der Gast auf Kurs, setzte sich weiter ab, führte zehn Minuten vor Schluss mit 30:24. Und alle Anstrengungen des TSV Westerland führten nur noch zu Resultats-kosmetik bis zum Schlusspfiff und dem Sieg der Gäste mit 35: 32.

Zu spät kam die „zweite Luft“ und der sonst so druckvolle Angriff der Insulaner. Dafür konnten sich alle freuen, dass es insgesamt neun Feldspieler waren, die an der Torstatistik des TSV beteiligt waren: Igner (6), Thielebein, Canaj, Sprengkamp (je 5), Knudsen, Rogge (je 3), Biallas, Ahmed Jamal Abu (je 2), Zaspel.

Selbstbewusst reisten die Sylter dann bei der HSG OWW (Spielgemeinschaft Ohrstedt/Ostenfeld) an. Der Tabellenführer wollte auch das letzte Heimspiel gewinnen, die Sylter konnten ohne Druck in das Match gehen, ihr fünfter Platz war sicher. Und so spielten die TSVer denn auch. Einige Male blitzte das Können des Inselteams auf, glänzte in der Abwehr und verstand sich auf das Kontern. Unter diesem Druck musste der Tabellenführer sich gewaltig anstrengen, um die Oberhand zu behalten. So stand kurz vor Schluss fast eine Sensation den verdutzten Zuschauern ins Haus, als der TSV noch einmal bis auf zwei Tore zum Stand von 32:30 herankam.

Mit großer Mühe hielt der Gastgeber dann doch äußerst knapp dieses Endergebnis.

Die Insulaner konnten sich den Respekt ob der eigenen Leistung bei Publikum und Gegner abholen. Ein spannendes Finale, an dem die Sylter Trainer Rogge und Schnittgard ein gehörig Maß an positiven Aktionen hatten und das auch in der gesamten Serie der 26 Spiele mit viel Erfolg demonstrierten.

An dem Ergebnis waren allein elf Spieler mit Toren beteiligt: Igner , Knudsen, Canaj, Rogge (je 5), Thielebein(3), Matzhöfer (2), Thomsen, Sprengkamp, Biallas, Lennart und Henning Jensen.

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