So wählten die Kreise und Städte

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Rückenwind für SPD und Grüne, aber Vorsprung der CDU bleibt groß / Katzenjammer bei FDP und Linken

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27. Mai 2013, 03:59 Uhr

kiel | Das Ziel von Ministerpräsident Torsten Albig, dass die SPD stärkste Kraft werde, hat sie weit verfehlt. Mit 38,9 Prozent behauptet sich auf dieser Position die CDU. Von ihr trennen die Sozialdemokraten 9,1 Prozent. Allerdings erleben die "Roten" Zuwächse um 3,2 Prozent, während die schwarze Konkurrenz mit plus 0,3 Prozent nahezu stagniert. Der grüne Partner steigt in der Wählergunst ebenso stark wie die SPD. Zu den auffälligsten Merkmalen des Urnengangs zählt der schnelle Schwund der Linken. Nachdem sie 2008 einen Durchmarsch in die kommunalen Parlamente erlebt hatten, bleiben sie jetzt in den meisten Kreistagen mit gerade mal noch einem Sitz vertreten. Ihre Stimmenanteile haben sich fast überall mehr als halbiert. Deutlich abgesackt sind auch die Liberalen. Besonders schlecht hat die FDP in den großen Städten und im Norden abgeschnitten, in der Mitte und im Süden bleibt sie dennoch über der Fünf-Prozent-Hürde und in den meisten Kreistagen vertreten. Die schwarzen Hochburgen liegen in den Kreisen Segeberg und Dithmarschen. Bei den dortigen Kreistagswahlen holte die CDU 43,7 beziehungsweise 43,3 Prozent. Die SPD kommt auf maximal 35,7 Prozent (Kiel), gefolgt von 34 Prozent in Neumünster und 33,8 Prozent in Lübeck.

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