zur Navigation springen

Nacht der Sylter Bands : So bunt ist die Sylter Musikszene

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Am Freitag fand nach mehrjähriger Pause wieder eine „Nacht der Sylter Bands“ statt. Im Meerkabarett standen vier Formationen auf der Bühne, die dem Publikum Comedy, Heavy-Metal Latino-Rhythmen und Pop-Rock boten.

shz.de von
erstellt am 02.Sep.2013 | 06:00 Uhr

„Come together“ – „kommt zusammen“, so lautete nicht nur ein von der Band Obsäschn performter Beatles-Song, sondern Sänger Johannes Salzig zufolge auch das Motto des Abends. Vier über ein Bewerbungsverfahren ausgewählte Bands traten Freitag im Meerkabarett auf und repräsentierten die vielfältige Musikszene der Insel von Comedy bis Heavy Metal.

Den Abend eröffneten die Roten Nasen. Das Quartett brachte den gut gefüllten Saal mit komödiantisch-poetischen Stücken zum Lachen. Frontfrau und ausgebildete Clownin Inge Dethlefs, stimmte unter anderem Hildegard Knefs Klassiker in der umgetexteten Version „Für mich soll’s rote Nasen regnen“ an. Weiter ging es mit lateinamerikanischen Rhythmen. Die Latino Loco Band verwandelte das Meerkabarett für kurze Zeit in eine Salsa-Bar. Das Publikum folgte schnell und gerne der Aufforderung von Lead-Sänger Sergio Tremaria bei „La Bamba“ oder „La Camisa Negra“ mitzusingen.

Der Genre-Sprung zur nächsten Sylter Band war noch größer als der zuvor: Die Jungs von T-Bone demonstrierten ihre Leidenschaft für Heavy Metal. Dem Publikum wurde mit einer Mischung aus eigenen Stücken wie „Nur die Besten sterben jung“ und Covern von Metal-Legenden wie Metallica und Iron Maiden eingeheizt. Höhepunkt des Auftritts war der bekannte, aber nie im Metal-Sound gehörte Hit, „Sweet Dreams“ von den Eurythmics.

Zu später Stunde gelang es der letzten Band, Obsäschn, noch einmal, das Publikum zum „mitgrooven“ zu animieren. Vor 15 Jahren schlossen sich die Schulkameraden zu einer Gruppe zusammen. Der Name leitet sich von dem englischen Wort „obsession“ – „Besessenheit“ ab, das die Band aufgrund der amüsanten, hessischen Aussprache eines Lehrers in „Obsäschn“ änderte. Die Band überzeugt mit ihrem professionellen Musik-Mix aus Klavier, Bass, Saxophon, Schlagzeug, E-Gitarre und souligem Gesang. Neben eigenen Kompositionen, wie „Weg zum Meer“ gab die sechsköpfige Band Lieder von U2, Herbert Grönemeyer und Elton John zum Besten.

Nach mehrjähriger Pause sind die Sylter – ob Bands, Musiker oder Musikinteressierte – wieder einmal zusammen gekommen und haben den Gästen einen unterhaltsamen, abwechslungsreichen Abend geboten.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen