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Unterbringung von Flüchtlingen : SH überlässt das Keitumer Polizeihaus der Gemeinde Sylt

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Lösung im Beschlagnahmungs-Konflikt: Zunächst für sechs Monate darf die Gemeinde Sylt Flüchtlinge in der leerstehenden Landesliegenschaft unterbringen.

Sylts Bürgermeisterin Petra Reiber war erfolgreich: Die Gemeinde Sylt darf im sogenannten Polizeihaus in Keitum Flüchtlinge unterbringen. Das Land Schleswig-Holstein stellt der Gemeinde das reetgedeckte Gebäude, das seit mehreren Jahren leer steht, zunächst für sechs Monate mietfrei zur Verfügung. Das sagte ein Sprecher des Finanzministeriums am Montagmorgen. „Sehr wahrscheinlich“ sollen die Schlüssel für das Gebäude noch in dieser Woche auf die Insel gebracht werden, so der Sprecher weiter.

An diesem Dienstag soll es nach Angaben des Finanzministeriums einen Begehungstermin geben. Dabei könnten sich Gemeindevertreter einen Überblick über den Zustand verschaffen.

Petra Reiber hatte vergangene Woche Schritte zur Beschlagnahmung des leer stehenden Hauses eingeleitet. Sie begründete dies damit, dass der Gemeinde sonst keine Möglichkeiten mehr zur Verfügung stehen, um die wachsende Zahl von Flüchtlingen auf Sylt unterzubringen.

Bis Dienstag hatte die Bürgermeisterin dem Land Zeit gegeben, das Gebäude freiwillig zur Verfügung zu Stellen. Sonst, sagt sie, hätte sie es gewaltsam öffnen lassen. Dass es nun zu einer gütlichen Einigung mit dem Land gekommen ist, freue sie sehr, so Reiber gegenüber der Sylter Rundschau.

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erstellt am 09.Feb.2015 | 11:55 Uhr

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