Schwimmer am Ellenbogen gerettet

Die 'Minden' rückte aus, um den Schwimmer zu retten,  Foto: zoe
1 von 1
Die "Minden" rückte aus, um den Schwimmer zu retten, Foto: zoe

Rettungskreuzer "Minden" holte Schwimmer 700 Meter vor der Küste aus dem Wasser

shz.de von
05. August 2013, 03:59 Uhr

LIST | Nur durch glückliche Umstände konnte am Freitagabend ein Schwimmer vom im Lister Hafen stationierten Rettungskreuzer "Minden" aus der Nordsee gerettet werden. Wie Antke Reemts, Sprecherin der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DgzRS), mitteilte, war ein Gast aus Hamburg an der östlichen Spitze des Ellenbogens baden gegangen und hatte sich so in Lebensgefahr gebracht, da dort tückische Strömungen auftreten.

Der Urlauber wurde von einer Strandspaziergängerin beobachtet, die die Gefahren kannte - geistesgegenwärtig alarmierte die Frau die Retter der "Minden": "Wir wussten sofort, dass ihre Einschätzung der großen Gefahr absolut berechtigt war", berichtete der diensthabende Vormann Christian Koprek. Nach kurzer Suche entdeckten die Seenotretter den Schwimmer, der sich bereits 700 Meter vom Land entfernt hatte - die starken Strömungen hatten es ihm unmöglich gemacht, zurück zu schwimmen. Das Resümee der Seenotretter war eindeutig: "Hätte die Frau uns nicht angerufen, hätte das sehr leicht tödlich enden können."

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen