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Landgericht Flensburg : Schmuckraub auf Sylt - Prozess beginnt

vom

Im Oktober erbeutete ein Mann Edelsteine und Schmuck in einer Keitumer Goldschmiede und vergrub sie auf der Insel. Ein Teil der Beute fehlt noch immer. Der Tatverdächtige steht am Dienstag vor Gericht.

shz.de von
erstellt am 20.Mai.2014 | 06:30 Uhr

Keitum | Am Dienstag startet im Landgericht Flensburg ein Prozess gegen einen 46-jährigen Mann aus Baden-Württemberg, der im Oktober eine Goldschmiede auf Sylt überfallen haben soll.

Der Täter hatte eine 26-jährige Angestellte in einer Keitumer Goldschmiede überwältigt und sie gezwungen, Geschäft und Tresor zu öffnen. Der Räuber entkam mit Bargeld und wertvollem Schmuck. Nachdem erste Fahndungen der Polizei ins Leere verlaufen waren, wurde nur einen Monat später der tatverdächtige Baden-Württemberger bei seiner Einreise aus der Schweiz am Zoll festgenommen. Bei ihm wurden Schmuck und Edelsteine gefunden, die eindeutig dem Keitumer Raub zugeordnet werden konnten. Außerdem hatte der Mann, der längere Zeit auf Sylt gelebt und erst kürzlich aufs Festland gezogen war, Betäubungsmittel bei sich.

Einen wesentlichen Teil der übrigen Beute fand die Sylter Polizei im Februar:  Der Täter hatte sie kurz nach dem Raubüberfall auf der Insel vergraben und war dann geflohen. Unter Beteiligung des Technischen Zuges der Bereitschaftspolizei Eutin und unter dem Einsatz von Spaten und Metallsuchgeräten gruben die Polizisten die Beute aus. Ein Teil der Beute fehlt allerdings noch immer. Der Tatverdächtige muss sich jetzt vor dem Landgericht für den Raub und den psychischen Schaden der Angestellten der Goldschmiede vor Gericht verantworten.

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