Schienenverkehr kam zum Erliegen

Die Feuerwehr half den Fahrgästen der NOB am Unglücksort aus dem Zug.  Foto: Syltpicture
Die Feuerwehr half den Fahrgästen der NOB am Unglücksort aus dem Zug. Foto: Syltpicture

NOB erfasste gestern Nachmittag am Bahnübergang Heleeker einen Menschen

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01. Juni 2013, 03:59 Uhr

Sylt | Für lange Wartezeiten sorgte gestern ein Zugunglück am Archsumer Bahnübergang Heleeker. Gegen 17.10 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei alarmiert, weil die Nord-Ostsee-Bahn (NOB) einen Menschen erfasst hatte. Die rund 150 Fahrgäste wurden aus dem Zug, der in Richtung Westerland unterwegs war, befreit und mit Bussen nach Westerland gebracht. Erst um 19.58 Uhr gab die Bundespolizei die Bahnstrecke wieder frei, nachdem feststand, dass es kein Unfall war, sondern ein Selbstmord. Danach dauerte es noch etwa eine Stunde, bis der Zugverkehr regulär lief.

Unterdessen hatten drei Züge der NOB größere Verspätungen. Fahrplangemäß fuhren die Züge von Niebüll bis nach Morsum und wendeten dort, um in Richtung Festland zurück zu kehren. Zwischen Morsum und Westerland wurde ein Bus-Shuttle eingerichtet. Die Fahrgäste, die mit dem IC der Deutschen Bahn in Niebüll ankamen, stiegen in die Nord-Ostsee-Bahn um.

In Geduld üben mussten sich dagegen diejenigen, die mit dem Autozug fahren wollten. Bis die Strecke wieder freigegeben wurde, tat sich hier nichts.

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