Saisonausklang der Golfer

Die neuen Clubmeister und die Platzierten nach dem dreitägigen Turnier auf dem Putting-Grün vor dem Clubhaus des GC Sylt.
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Die neuen Clubmeister und die Platzierten nach dem dreitägigen Turnier auf dem Putting-Grün vor dem Clubhaus des GC Sylt.

Vor dem Saisonende hat der Golfclub Sylt noch einige Highlights zu vermelden

shz.de von
11. September 2018, 15:51 Uhr

Langsam neigt sich die Golfsaison dem Ende zu, doch einige Highlights gibt es noch zu vermelden. Clubmeisterschaften: Bei traumhaftem Spätsommer-Wetter wurde an drei Tagen je 18 Loch gespielt. Bei den Herren lief es auf ein Duell zwischen Maximilian Owen und Dirk Erdmann hinaus. Nach drei Runden beendete Vorjahressieger Owen die Meisterschaft mit 217 Schlägen (74,73,70), der zweitplatzierte Erdmann lag schließlich mit 227 Schlägen (79,75,73) zehn Schläger hinter Owen. Über eine Handicap-Verbesserung durften sich beide Spieler freuen: Owen verbesserte sich von +1,3 auf +1,4 und Erdmann von -3,0 auf -2,7.

Bei den Damen führte Gabriele Neubauer nach der ersten Runde mit fünf Schlägen, dann ließ Iris Krahn-Heydorn nach der 83 am ersten Tag eine 83 und eine 81 folgen, damit war ihr der Titel mit 247 Schlägen nicht zu nehmen. Gabriele Neubauer erreichte mit 252 Schlägen Rang zwei.


Sylt Senior Open

180 Golfer starteten bei dieser vom GC Sylt vor vier Jahren kreierten Turnierform – ein Rekordfeld. Gespielt wurde am ersten Tag ein Einzelwettspiel für Damen und Herren und ein separates 9-Loch-Turnier für die über 70jährigen. Am zweiten Tag stand ein Chapman-Vierer auf dem Programm. Herrlichstes Golf-Wetter erwartete die Starter an beiden Tagen, für die jeweiligen Brutto-Sieger gab es ganz erlesene Preise: Von der Sylter Künstlerin Ute Hillenbrand gemalte Bilder. Auch die Tombola war mit üppigen Preisen bestückt, die von den Hauptsponsoren Akzente-Parfümerie Westerland und Bentley präsentiert wurden. „Der Dank muss unserem Organisatoren Rudolph Henle herzlichen danken, dass er dieses erfolgreiche Format entw3ickelpt hat“, so Club-Präsident Werner Rudi. Und Henle versprach: „ Ab sofort wird an der fünften Auflage dieses Turnier im Jahr 2019 gearbeitet. Ich freue mich jetzt schon, dann wieder Gäste aus ganz Deutschland zu diesem tollen Golf-Event auf Sylt begrüßen zu dürfen.“

Über einen riesigen Erfolg durfte sich das Damen-Team AK 50 der Damen freuen. Im letzten Jahr der Aufstieg in die A-Klasse und in diesem Jahr gleich Schleswig-Holstein-Meister. Grundstein dafür war das regelmäßige Training bei Head-Pro Allan Owen. „Er hatte immer ein offenes Ohr für uns“, lobte Captain Heidi Matzke. Mit Sylt spielten noch Kitzeberg, Altenhof, Uhlenhorst und Breitenburg in der A-Klasse. Am großen Erfolg waren beteiligt: Dr. Karin Wellmann, Dr.Christiane Langwieler, Susanne Carstensen, Sylvia Petersen, Marita Sörensen, Bettina Perlick, Sabine Heyne, Beate Discher, Kerstin Sieper, Inken Petersen und Heidi Matzke.

Aufstieg geschafft – das vermeldeten die AK 30 der Herren. Verstärkt durch Arndt Stolte und Tim Eberhardt gab es in der Klasse D zuerst Anlaufschwierigkeiten, dann sicherte sich das Sylter Team doch noch den 1. Tabellenplatz. „Endlich hatten wir genug Spieler zur Verfügung, dadurch gab es mehr Flexibilität in der Aufstellung und das war letztendlich der Schlüssel zum Erfolg“, freute sich Mannschaftskapitän Olaf Kiefer.

Die AK 50 Herren traten dieses Jahr in der Klasse A1 als amtierender Landesmeister an. Dieses Jahr wurde auf den Golfanlagen Schloss Breitenburg, Sylt, Grossensee, Kitzeberg und Husumer Bucht gespielt und es wurde das erwartet enge Meisterschafs-Duell zwischen Kitzeberg und Sylt. Nach vier Spieltagen führte Kitzeberg mit nur neun Schlägen und so ging es am letzten Spieltag in Husum um alles. Bei Dauerregen und verletzungsbedingt geschwächt wurde bis zum letzten Putt gekämpft. Am Ende baute Kitzeberg den Vorsprung aus und wurde mit 22 Schlägen Vorsprung zum ersten Mal Landesmeister in der MP A1 AK 50 Herren.

Die AK 65 Herren belegte in der Gruppe B2 den zweiten Platz mit 86,9 über CR. Sieger wurde verdient nach dem letzten Tag der Favorit Brunsdorf, die sich mit einem Pro (nach 40 Jahren wieder Amateur) und zwei neuen einstelligen Spielern verstärkt hatte. Am Ende waren es nur zehn Schläge Differenz. „Schade, dass wir die ganze Saison durch Krankheit und Verletzungen etwas geschwächt waren“, bilanzierte Mannschaftskapitän Manfred Gerlach. „Mir hat die Saison als Kapitän und Mitspieler sehr viel Freude gemacht.“





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