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Schwimmen auf Sylt : Runder Tisch zur Zukunft des Schwimmsports

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

List oder Sylter Welle? Weiterhin herrscht auf der Insel Uneinigkeit darüber, wo Vereine und Schulen zukünftig schwimmen.

von
erstellt am 26.Dez.2013 | 11:00 Uhr

Die Frage nach der Zukunft des Sylter Schwimmsports war Thema im Schul-, Jugend-, Kultur- und Sportausschuss: Nach Meinung der Sozialdemokraten müsse die Standortfrage im politischen Rahmen diskutiert werden: „Wir sehen das Thema eher hier als im Schulverband“, sagte Arne von Pirch (SPD), „sonst schmeißt uns Hardenberg in List raus und wir haben kein Ergebnis.“ Ein entsprechender Antrag aus der SPD-Fraktion wurde anschließend einstimmig angenommen. Auf Grundlage dieses Beschlusses sollen nun Vereine, Vertreter der Schulen und Gemeinde zusammen an einen Tisch geholt werden, um gemeinsam über das Thema Schwimmsporthalle zu beraten.

Während der Sitzung des Schulverbandes waren die Teilnehmer zuvor nicht zu einer Entscheidung darüber gekommen, ob der Ausbau des Außenbeckens der Sylter Welle eine Lösung sei, oder die Lister Schwimmhalle weiter betrieben werden solle. Der Nutzungsvertrag mit der Nordsee College Sylt Grundbesitz GmbH (NCS) für die Lister Schwimmhalle läuft Ende 2014 aus (die Sylter Rundschau berichtete). Nun drängt die Zeit, eine dauerhafte Lösung zu finden.

Und schon während der Ausschusssitzung wurde klar, dass es viel Redebedarf geben würde, um ein gemeinsames Ziel zu formulieren. Frauke Werhan, Leiterin der Schul-, Jugend-, Kultur- und Sportabteilung im Westerländer Rathaus machte eingangs klar, dass eine Schwimmhalle, die ausschließlich für den Vereinsschwimmsport vorgesehen ist und ohne Gäste refinanziert werden soll, finanziell nicht umsetzbar sei. Auch der Ausschussvorsitzende Peter Schnittgard teilte die Einschätzung von Verwaltungsseite und warb für „einen Mix aus Tourismus und Vereinen“.

Kritik an dem Ausbau der Sylter Welle, der ebenfalls als Lösungsvorschlag im Raum steht (wir berichteten), kam von Gemeindevertreter Andreas Eck (SSW): „Die Berechnung stammen von jemandem, der den Umbau braucht. Ich gehe davon aus, dass der Preis letztendlich deutlich höher liegen würde.“

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