Rolf Speth als Amtsvorsteher bestätigt

Eingespieltes Trio: Amtsvorsteher Rolf Speth mit seinen Stellvertretern Katrin Fifeik und Wolfgang Strenger. Foto: christiansen
Eingespieltes Trio: Amtsvorsteher Rolf Speth mit seinen Stellvertretern Katrin Fifeik und Wolfgang Strenger. Foto: christiansen

Vier Amtsgemeinden geben Gemeinde Sylt positives Signal in Sachen Geschäftsführungsgebühr

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14. August 2013, 03:09 Uhr

Hörnum | Drei Mal Wiederwahl: Mit der Besetzung des Vorsitzes hielt sich der Amtsausschuss am Montag nicht lange auf. In der ersten Sitzung nach der Kommunalwahl wählten die Vertreter der vier amtsangehörigen Gemeinden (List, Kampen, Wenningstedt-Braderup und Hörnum) das Trio, das den Ausschuss bereits in der letzten Legislaturperiode geführt hat. Amtsvorsteher bleibt für fünf Jahre Rolf Speth (Hörnum), Stellvertreter Katrin Fifeik (Wenningstedt) und Wolfgang Strenger (List).

Als erstes Thema befasste sich der neu konstituierte Amtsausschuss mit der Gebühr, die die vier Gemeinden an die Gemeinde Sylt zahlen, weil deren Verwaltung die Geschäfte des Amtes führt, das selbst keine eigene Verwaltung besitzt. Über die Fortsetzung des Ende des Jahres auslaufenden Vertrages gibt es seit längerem unterschiedliche Auffassungen. Während man in der Gemeinde Sylt der Auffassung ist , dass die derzeitigen 1,2 Millionen Euro für den Verwaltungsaufwand nicht ausreichen, wollen die Amtsgemeinden an dem Betrag festhalten. Nachdem beide Seiten durch jeweils eigene Gutachten in ihrer jeweiligen Position bestärkt wurden, hat nun die Finanzabteilung der Inselverwaltung einen Vorschlag erarbeitet, der bei den Amtsgemeinden zumindest auf positive Resonanz stößt. Danach bleibt die Gebühr wie bisher, ebenso die Beteiligung an den Kosten von Standesamt und Sylter Archiv. Zu klären ist allerdings noch die Frage, in welcher Form und Höhe sich die Amtsgemeinden am geplanten Rathaus-Umbau beteiligen werden. Da Planung und Kosten dafür bislang noch völlig offen sind, soll dieser Passus zunächst ausgespart werden, bis Klarheit besteht. "Einen Blanko-Vertrag werden wir nicht unterzeichnen", betonte Katrin Fifeik. Über den eigentlichen Geschäftsbesorgungsvertrag will der Amtsausschuss auf seiner nächsten Sitzung entscheiden, die Beratung in der Gemeinde Sylt steht noch aus.

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