Einsatz : Renitente Reisegruppe sorgt für Polizeieinsätze

Der Fahrrad-Unfall ereignete sich am Thermengelände in Keitum.
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Der Fahrrad-Unfall ereignete sich am Thermengelände in Keitum.

Auf dem Weg nach Husum zogen die jungen Leute die Notbremse.

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13. Juni 2017, 10:10 Uhr

Gleich mehrere Polizeieinsätze wegen einer renitenten sechsköpfigen Reisegruppe meldete die Bundespolizei vom Samstagabend. Gegen 18 Uhr hatten Bundespolizisten hatten zwei junge Männer beim Urinieren in der Westerländer Bahnhofshalle beobachtet und wollten sie zur Rede stellen. Einer von ihnen flüchtete. Entdeckt wurde der Mann dann in einer sechsköpfigen Reisegruppe im Zug Richtung Festland. Auf Weisung der Polizeibeamten reagierte die Gruppe nicht, sondern war renitent und sorgte für Angst bei Reisenden im Zug, heißt es im Polizeibericht. Es wurden zwei zusätzliche Streifen der Westerländer Polizei alarmiert, so dass jetzt sechs Polizisten im Einsatz waren. Aufgrund ihres Verhaltens wurde die Reisegruppe von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Weil Polizisten beleidigt wurden, kommen auf die Reisegruppe auch Anzeigen wegen Beamtenbeleidigung zu. Die Gruppe im Alter von 19 bis 25 Jahren wurde zum nächsten Zug begleitet und verhielt sich zunächst friedlich, doch auf Höhe Langenhorn zog jemand aus der Gruppe die Notbremse. Am Husumer Bahnhof nahmen vier Streifenwagenbesatzungen von Landes- und Bundespolizei die sechsköpfige Reisegruppe in Empfang. Sie wurden von der Weiterfahrt ausgeschlossen und erhielten einen Platzverweis für den Bahnhof. Weitere Anzeigen wegen Missbrauchs der Nothilfeeinrichtung wurden gefertigt.

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