Reiber: Nach dem Bordell ist vor dem Bordell

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12. Februar 2014, 12:56 Uhr

Nach dem Aus für das geplante Edel- Bordell in der Westerländer Strandstraße will Petra Reiber, Bürgermeisterin der Gemeinde Sylt, weiter gegen die mögliche Einrichtung ähnlicher Betriebe kämpfen. „Ich werde nicht nachlassen“, sagte Reiber gestern. So werde die Gemeinde Sylt weiter an ihrem im Januar beschlossenen Sperrbezirksantrag für das Gebiet der Gemeinde Sylt festhalten (wir berichteten). Zudem brauche Schleswig-Holstein eine Verordnung wie in Baden-Württemberg, wo Gemeinden mit weniger als 30 000 Einwohnern kein Bordell zulassen müssen. Die Gemeinde Sylt hat gut 13 000 Einwohner. Deswegen sei das Bordell so schnell genehmigt worden. Gratulationen habe es bereits gegeben: „Der Landrat hat mich gleich um 8 Uhr beglückwünscht.“

Und auch von einer prominenten Unterstützerin gab es eine Nachricht: „Alice Schwarzers Verlag hat mir gratuliert.“

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