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Reaktionen auf die Vermietung des Deckerhauses

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

von
erstellt am 03.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Der am Sonnabend in der Sylter Rundschau veröffntlichte Artikel über die neuen Mieter des 1798 erbauten Westerländer Deckerhauses bewegt die Gemüter und schafft es durch die Hamburger Bild-Zeitung („Irre Posse um ein Haus auf Sylt“) in die bundesweiten Schlagzeilen. Im Netz reagieren die Leser tendenziell negativ auf die Tatsache, dass der Geschäftsführer des Sylter Energieversorgers EVS und der Leiter des Kommunalen Liegenschafts-Managements in das für 1,4 Millionen Euro sanierte historische Friesenhaus gezogen sind. „ Ein Fall für das Finanzamt. Versteuerung des geldwerten Vorteils“, schreibt ein Nutzer der Facebook-Seite des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags. „Wirtschaften geht anders“, schreibt ein anderer.

Doch der Tenor ist nicht einhellig: „Warum sollte nicht auch die Gemeinde - respektive die EVS – ein altes Friesenhaus behalten, um zu beweisen, dass Sanierung geht. (...) Und wenn man Führungskräfte auf der Insel halten will, dürfen die da auch wohnen. Jeder Makler würde sagen: Eine Immobilie auf Sylt ist eine der besten Wertanlagen….. Also EVS, alles richtig gemacht!“, so ein Nutzer. Rüdiger Krtschek schreibt in einem Leserbrief an die Sylter Rundschau: „Es gibt kein Image, an dem man nicht noch arbeiten könnte. Das der Sylter Makler war schon immer ausgezeichnet. Daher ist es folgerichtig, dass die Kritik, mit kommunalem Geld umzugehen, auch von professioneller Seite öffentlich gemacht wird. Die Vermarktung des Deckerhauses untervergeben und Wohnraum schaffen! Irgendwo sind auch die Dienstleister unterzubringen, da steht die Kommune natürlich in der Pflicht. Am 11. Juli, vor gut vier Monaten, hatten die Makler auch das Wort: Wir lasen, dass die Preisvorstellung der Sylter Noch-Hausbesitzer den Immobilienpreis kaputt macht. Das war mir bislang auch gar nicht klar! Wie schön, dass sich da unsere Prominenz für keine Aufklärung zu schade ist ...“






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