Brandunfall in Westerland : Raucher löst Feuer in Sylter Klinik aus

Mit möglichst vielen schweren Dieselfahrzeugen rücken die Feuerwehren im Land zu Einsätzen aus. Foto: dapd
Mit möglichst vielen schweren Dieselfahrzeugen rücken die Feuerwehren im Land zu Einsätzen aus. Foto: dapd

Kurgast ignoriert Rauchverbot, Sauerstoffschläuche fangen Feuer

shz.de von
10. Oktober 2014, 13:00 Uhr

Am Dienstagabend, 7. Oktober, gegen 19.10 Uhr, ignorierte ein 60-jähriger Patient in einer Kureinrichtung in Westerland das Rauchverbot und setzte dabei in seinem Einzelzimmer die zur Behandlung seiner Atemwegserkrankung genutzten Sauerstoffschläuche seines Therapiegerätes in Brand. Offenbar hatte sich beim Rauchen der zugeführte hochprozentige Sauerstoff entzündet. Zwar wurde die Brandmeldeanlage aktiv und die Feuerwehr war vor Ort, doch bereits zuvor konnte der 60-jährige das Feuer selbständig löschen. Der Kurpatient verletzte sich dabei leicht an den Händen und wurde zur vorsorglichen Behandlung in die Notfallambulanz der Nordsee-Klinik gebracht. Im Zimmer entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Beamte vom Polizeirevier Sylt leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung ein. Michael Gossow, der stellvertretende Wehrführer der Feuerwehr Westerland, sagte gegenüber der Sylter Rundschau, er habe einen derartigen Brand-Vorfall in seinen bisher 36 Jahren Diensttätigkeit zum ersten Mal erlebt.

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