zur Navigation springen

Brandunfall in Westerland : Raucher löst Feuer in Sylter Klinik aus

vom

Kurgast ignoriert Rauchverbot, Sauerstoffschläuche fangen Feuer

Am Dienstagabend, 7. Oktober, gegen 19.10 Uhr, ignorierte ein 60-jähriger Patient in einer Kureinrichtung in Westerland das Rauchverbot und setzte dabei in seinem Einzelzimmer die zur Behandlung seiner Atemwegserkrankung genutzten Sauerstoffschläuche seines Therapiegerätes in Brand. Offenbar hatte sich beim Rauchen der zugeführte hochprozentige Sauerstoff entzündet. Zwar wurde die Brandmeldeanlage aktiv und die Feuerwehr war vor Ort, doch bereits zuvor konnte der 60-jährige das Feuer selbständig löschen. Der Kurpatient verletzte sich dabei leicht an den Händen und wurde zur vorsorglichen Behandlung in die Notfallambulanz der Nordsee-Klinik gebracht. Im Zimmer entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Beamte vom Polizeirevier Sylt leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung ein. Michael Gossow, der stellvertretende Wehrführer der Feuerwehr Westerland, sagte gegenüber der Sylter Rundschau, er habe einen derartigen Brand-Vorfall in seinen bisher 36 Jahren Diensttätigkeit zum ersten Mal erlebt.

zur Startseite

von
erstellt am 10.Okt.2014 | 13:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen