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Sylt : Probleme beim Insulaner-Tarif: RDC spricht von einem „Missverständnis“

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Am Montag mussten Sylt-Bewohner anstatt des Insulaner-Tarifs die regulären 40 Euro am neuen Autozug zahlen.

shz.de von
erstellt am 15.Dez.2016 | 05:51 Uhr

Sylt | Seit zwei Monaten bedient der Autozug Sylt des amerikanischen Konzerns Railroad Development Corporation (RDC) die Strecke zwischen Westerland und Niebüll. Doch richtig rund läuft es bei dem Bahn-Konkurrenten noch nicht: In den vergangenen Tagen äußerten sich Bewohner der Insel über Probleme beim Bezahlen des Insulaner-Tarifs. Nach Informationen der Sylter Rundschau sei den Sylter Autofahrern, die am Montag den RDC-Autozug nutzen wollten, an der Autoverladung in Niebüll mitgeteilt worden, dass es den Insulaner-Tarif nicht mehr gebe. Die Sylter mussten daraufhin den regulären Tarif von 40 Euro statt des reduzierten Tarifs von 25 Euro zahlen.

Maike Quentin, Sprecherin des amerikanischen Bahn-Konzerns, weiß, wie es zu dem Problem kommen konnte: „Leider gab es bei einer Abstimmung auf dem Terminal zwischen zwei Vertriebsschichten ein paar Unstimmigkeiten beim Briefing“, sagte sie am Mittwoch gegenüber der Sylter Rundschau. „Wir haben erst seit Sonntag die neuen Tarife und anscheinend kam es zu einem Missverständnis unter den Kollegen, weshalb das Insulaner-Ticket nicht herausgegeben worden ist.“

„Fakt ist jedoch“, betont Maike Quentin, „dass der Insulaner-Tarif über 25 Euro für Einzelfahrscheine immer galt und auch weiterhin gelten wird. Die Sylter sind uns natürlich sehr wichtig.“ Die Tarife für Insulaner wurden am Mittwoch im Laufe des Tages auch auf der Homepage von RDC aufgenommen. Die Sylter, die 40 Euro bezahlt haben, können sich per Mail unter info@autozug-sylt.de melden. „Für die Mehrkosten sollen sie selbstverständlich eine Kompensation erhalten“, so Quentin.

Zurzeit bietet RDC ausschließlich einen Einzelfahrschein für Insulaner an, eine Hin- und Rückfahrt gibt es bislang nicht. „Wir arbeiten auch an dem Angebot Rückfahrticket“, sagt Quentin, „bisher ist der Status Quo aber nur das Einzelticket.“

Ganz zufrieden ist RDC mit der Situation an den Terminals in Niebüll und Westerland noch nicht. „Bisher gibt es nur die Möglichkeit, dass wir uns mit unserem Container und unseren Hinweisen ganz rechts an den Rand klemmen“, so Quentin, „da gibt es sicherlich noch Verbesserungsbedarf. Denn wichtig für den Kunden ist doch, schnell erkennen zu können, wann der nächste Zug abfährt.“

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