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Westerland : Positive Resonanz auf die Gastromesse

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Zur diesjährigen Gastromesse kamen deutlich mehr Besucher als im Vorjahr.

Zu dritt spazieren Jenny Willemsen, Juliane Kirstein und Nina Fettweiß über die Sylt Gastro. Die drei jungen Frauen arbeiten im Kampener Hotel Runghold und nutzen den Tag im Congress Centrum, um sich über neue Produkte zu informieren. „Vor allem haben wir neue Winzer kennen gelernt“, erzählt Juliane Kirstein. „Wir arbeiten im Service, da ist es wichtig auf dem Laufenden zu bleiben – und so eine Messe ist eine gute Gelegenheit dafür.“ Ganz nebenbei hat die Messe aber auch noch einen anderen Vorteil für die drei: „Hier kann man leckeres Essen probieren“, sagt Jenny Willemsen lachend.

Schon zum vierten Mal sind Rèda Ferhat und Kirsten Esdar von der Sylter Firma Jolie auf der Messe. Die beiden verkaufen Glas und Porzellan für gastronomische Betriebe und nutzen die Möglichkeit, ihren Kunden zu zeigen, was in diesem Jahr neu auf dem Markt ist. Zu diesen Kunden gehört auch Sandra Cordsen vom Hotel Niedersachsen. Neben Porzellan interessiert sie sich vor allem für Lebensmittel. „Wir wollen in diesem Jahr auf Bio umsteigen, deshalb möchte ich mich hier informieren“, erzählt sie.

Aus einem ganz anderen Grund ist Frederic Peters hier: Er möchte beim Cocktail-Competition für Auszubildende gewinnen und hat dafür ebenso wie seine sechs Konkurrenten sein eigenes Getränk kreiert. Im zweiten Durchgang kann sich der Hotelfachmann aus dem Hotel Budersand schließlich mit seinem „Cherry Smash“ durchsetzen. „Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, den Cocktail zu entwickeln.“, erzählt der 19-Jährige.

Am Ende des zweiten und letzten Messe-Tages sind die Veranstalter Raphael und Jenny Ipsen sehr müde aber auch sehr glücklich. „Wir haben die Besucherzahlen des letzten Jahres überschritten – und da hatten wir schon 1300“, erzählt Jenny Ipsen. Von den Ausstellern haben die beiden viel positives Feedback bekommen. Vor allem hätten sich diese darüber gefreut, dass eine relativ kleine Messe wie die Sylt Gastro den Raum und die Zeit für intensive Gespräche und den Kontakt zu den wirklichen Entscheidern der Sylter Betriebe biete. Zum ersten Mal fand die Sylt Gastro in diesem Jahr nicht Anfang Februar, sondern erst zwei Wochen später statt. „Das war eine gute Entscheidung, denn so kurz vor Biike sind alle aus ihrem Jahresurlaub wieder zurück“, erklärt Jenny Ipsen. Außerdem hätten sie das Thema Regionalität mit dem neu entwickelten Genusspfad und einer Podiumsdiskussion zum Thema regionale Produkte noch mehr in den Fokus gerückt. Einen Wunsch haben die Ipsens aber noch: „Es sollten mehr Sylter Aussteller dabei sein. Wir sind hier eine Netzwerkmesse, das ist wie ein Tag der offenen Tür für die ganze Branche.“

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erstellt am 18.Feb.2014 | 06:00 Uhr

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