Liebeserklärung an Sylt : Pius Regli singt „Nordsee meine Insel im Meer“

Viele CD’s hat Pius Regli von dem Lied nicht, die Schlager-Ballade kann aber bei I-Tunes heruntergeladen werden.
Viele CDs hat Pius Regli von dem Lied nicht, die Schlager-Ballade kann aber bei I-Tunes heruntergeladen werden.

Heiße Rhythmen: Der Kampener Gastronom Pius Regli hat eine Schlager-Ballade aufgenommen.

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05. November 2015, 05:03 Uhr

Bisher hat er sich um das leibliche Wohl der Insulaner und ihrer Gäste gekümmert, nun besingt er Sylt: „Nordsee meine Insel im Meer“ lautet der etwas sperrige Titel der Schlager-Ballade, mit der der Kampener Gastronom Pius Regli Sylt ein weiteres musikalisches Denkmal setzt. Mit nicht hundertprozentig ernstem Antrieb, aber doch recht hohem Einsatz hat sich der Besitzer des Manne Pahls gemeinsam mit seinen Freunden Uli Graf und Ulf Weidmann daran gemacht, diese „Liebeserklärung für diese Region“ zu erarbeiten. Eigentlich sollte das Ganze nur eine kleine Einlage auf der Sylt-Fete eines Freundes in Dortmund werden, dann wurde das Projekt immer größer: „Schließlich standen wir vor ein paar Wochen für drei Tage in Köln im Tonstudio und haben das Stück aufgenommen“, berichtet Regli, „für mich war das komplettes Neuland - aber sehr spannend und sehr anstrengend.“

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Auf der Fete selbst „stand ich dann auf einem Stuhl und habe das Lied in den Saal gegrölt“, führt Regli die kleine musikalische Erfolgsstory fort, „die Resonanz war gewaltig - die hatten aber auch alle schon ordentlich einen im Kahn“. Aber nicht nur bei den beschickerten Dortmunder Syltfans kam der Song gut an: Dank Handykameras und Facebook feiern nun auch Kampener, Kampianer und alle, die es gern wären, den Gastronomen und sein musikalisches Debut. Wer will, kann „Nordsee meine Insel im Meer“ sogar käuflich bei iTunes erwerben. Regli hat bisher „nur wie alle anderen unter der Dusche“ gesungen - und hegt nach eigener Aussage auch keinerlei Ambitionen, seine gastronomische Karriere gegen eine musikalische auszutauschen: „Das erspare ich der Menschheit“. Auch Auftritte auf der Insel seien derzeit nicht geplant. „Aber wer weiß, was das Leben noch so bringt.“
 

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