Pfingsten auf Sylt: Parties, Sport und viel Kultur

Impressionen eines ganz besonderen Wochenendes

shz.de von
26. Mai 2015, 05:23 Uhr

Parties ohne Ende, Polosport und Surfen sowie viele kulturelle Highlights – auf Sylt war am vergangenen Pfingstwochenende so einiges los. Tausende, vor allem junge Inselgäste kamen zum zweitägigen Pfingst-Cill an der Sturmhaube oberhalb des Roten Kliffs in Kampen. „Das ist geil, Nordsee, Leute, feiern und dazu die frische Brise“, sagte Edith (28) aus Niebüll. Mit vom Singen sichtlich angegriffener Stimme freute sich auch Marco aus Hamburg über das Event: „Ich komm hierher, weil ich die Party liebe - und das Feiern mit Blick aufs Meer“, sagt der 25-Jährige. 200 Gäste feierten mit dem Hamburger Gastronomen Brian Bojsen und seinem Team sowie prominenten Gästen bei strahlendem Sonnenschein im Club Pony im Strönwai.

Auch sportlich war am Pfingstwochenende einiges los auf der Insel. Bei der Stand Up Paddling (SUP) Challenge, organisiert von Sup Surf Sylt, konnten sich Anfänger und Erfahrene am Sonnabend auf dem Wasser ausprobieren. Rund 15 Wassersportler waren zum Brandenburger Strand in Westerland zur „Fun-Distance-Tour“ gekommen. Aufrecht auf einem stabilen Surfboard stehend, bewegt die Freizeitsportler sich mit Hilfe eines Paddels vorwärts. Bei Windstärke vier riss es da so manchen vom Brett. Beim Beachpolo-Turnier in Hörnum durften dagegen nur die Profis ran– einen ausführlichen Bericht dazu lesen Sie auf Seite 11. Musikalische Unterhaltung von Country über Blues bis Jazz gab es vielerorts auf Sylt. Boogie Woogie-Pianist Jo Bohnsack zum Beispiel feierte mit einer Matinee und seinen Begleitern Heiko Horst (Gitarre) und Ben Heuer (Mundharmonika) seine Premiere im Kursaal³ im Wenningstedter Haus am Kliff. Im Keitumer Friesensaal bewies Jörn Ingwersen mit seiner Band „One Trick Pony“, dass er nicht nur Krimis schreiben, sondern auch richtig guten Countryrock kann.

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