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Sylter Rundschau

13. Dezember 2017 | 20:40 Uhr

Peta kritisiert Schießen kranker Seehunde

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

von
erstellt am 25.Feb.2014 | 13:19 Uhr

Nun mischt sich auch die Tierschutzorganisation Peta in die Diskussion um die Sylter Seehundjäger ein. „Jäger haben keine Ausbildung in Diagnostik genossen und sind daher fachlich nicht annähernd dazu qualifiziert, den Gesundheitszustand eines Seehundes zu diagnostizieren und über sein Leben zu entscheiden“, so Dr. Tanja Breining, Kampagnenleiterin für Meeresbewohner bei Peta., „dieses Urteil sollte ausschließlich Tierärzten in einer Klinik zustehen. Darüber hinaus sind Schusswaffen am Strand von Sylt ohnehin absolut fehl am Platz.“ Dies habe die Organisation auch Umweltminister Robert Habeck mitgeteilt.

Dieser hatte sich bei vorherigen Kampagnen von Tierschutzorganisationen vor die Sylter Seehundjäger gestellt und betont, das Schießen würde todkranke Tiere von ihrem Leid erlösen. Zudem seien die ehrenamtlichen Seehundjäger gut ausgebildet und würden erwiesenermaßen lediglich Tiere schießen, die keine Überlebenschance hätten.

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