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Sylter Rundschau

23. Oktober 2017 | 12:21 Uhr

Benefizaktion : Paddeln für den guten Zweck

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Der Sylter Philipp Jacobsen nimmt zum zweiten Mal an einer Spendenaktion für Surfer teil. Der Erlös der Veranstaltung im Hamburger Stadtpark geht an die Syltklinik.

shz.de von
erstellt am 19.Sep.2013 | 12:30 Uhr

Paddeln, Laufen, Paddeln, Laufen – am 28. September wird sich der Kosmos von Philipp Jacobsen für zwei Stunden auf diese beiden Tätigkeiten verengen. Der 26-jährige Westerländer nimmt dann nämlich zum zweiten Mal an der Coldwater Charity Challenge im Hamburger Stadtpark teil. Surfer aus ganz Deutschland versuchen bei dieser Veranstaltung, innerhalb von zwei Stunden möglichst viele Runden durch den Stadtpark zurückzulegen. Dabei legen die Teilnehmer die eine Hälfte der Strecke paddelnd auf ihren Surfbrettern durch den Stadtparksee zurück. Die andere Hälfte joggen sie, mit dem Board unter dem Arm, am Ufer entlang. „Für jede Runde gibt es dann einen bestimmten Betrag von Sponsoren, die man sich vorher suchen muss“, erzählt Philipp Jacobsen. Im vergangenen Jahr hat er 28 Runden geschafft und konnte danach 2800 Euro einsammeln. „Damit habe ich die Challenge gewonnen“, sagt der gebürtige Sylter. Denn das Ziel aller Teilnehmer ist es, möglichst viel Geld zusammen zu bekommen. Schließlich geht es um einen guten Zweck. „Das Geld geht an das Projekt Therapeutisches Wellenreiten des Förderkreises der Syltklinik“, erklärt Jacobsen. „Es spornt natürlich an, dass ich für ein Projekt in meiner Heimat kämpfe.“ Und offensichtlich nicht nur ihn, sondern auch seine Sponsoren. Denn Philipp Jacobsen war nicht nur im vergangenen Jahr der Teilnehmer mit den meisten Unterstützern, sondern hat bereits jetzt sein altes Ergebnis getoppt. „Ich habe schon 35 Sponsoren – und die meisten geben noch mehr, als im letzten Jahr.“ Seine Rundensumme beträgt derzeit 80 Euro, das wären bei den 30 Runden, die Philipp Jacobsen in diesem Jahr „unbedingt schaffen“ will, 2400 Euro. Dazu kommen noch 1200 Euro, die andere Sponsoren als Fixbetrag zugesichert haben.

Bleibt für den jungen Mann also nur noch, sich am Sonnabend in einer Woche kräftig ins Zeug zu legen. „Vor allem das Laufen mit dem Brett unter dem Arm ist extrem anstrengend.“ Und er macht es sich in diesem Jahr nicht leichter – um im Wasser schneller zu sein, nimmt er statt des mit 2,5 Kilogramm verhältnismäßig leichten Shortboards ein drei Meter langes und rund sechs Kilo schweres Longboard mit zur Challenge. „Dafür ist das Paddeln dann eine echte Erholung“, lacht der Surfer, der fast jeden Tag auf dem Wasser unterwegs ist.

Wer Philipp Jacobsen unterstützen möchte, kann sich unter pj_sylt@hotmail.com bei ihm melden.

 

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